Frank Hadel                      


Baubericht Fendt 936 mit Stehr Verdichtungsfräse

Der Fendt 936 Vario wurde von den landwirtschaftlich interessierten Modellbauern schon lange erwartet und wurde kürzlich in weißem Design mit der Stehr Verdichtungsfräse an den Fachhandel ausgeliefert. Die Teilemenge ist überschaubar und dürfte deshalb keine Probleme bereiten. Der Schwierigkeitsgrad ist, wie auch beim Unimog, mit zwei Sternen angegeben.

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Zuerst wird die vordere Achsaufnahme mit den freistehenden Kotflügeln in das Chassis eingeklippst. Da die Achse pendelnd gelagert ist, darf hier natürlich nicht geklebt werden.

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Ebenso durchdacht sind die Felgen. Die Radnaben sollen gem. Bauplan nur aufgesteckt werden, und die Felge beweglich auf der kurzen Achse halten. Ich habe sie jedoch mit ganz wenig Kleber gegen Verlust gesichert. Trotzdem sind die Räder weiterhin drehbar.

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Der Kabineninnenraum ist ab Werk zwar schlicht aber schon mehrfarbig gestaltet. Somit entfällt meine übliche Bemalung des Fahrersitzes.

Lediglich die Pedale und der Joystick wurden farblich hervorgehoben (siehe Bilder unten).

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Erste Paßprobe: Das sieht doch schon gut aus?!

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Oben: Farbige Bedienelemente im Fahrerhaus, die Auspuffanlage und kleinere Riffelblechbereiche und die Außenspiegel wurden versilbert, die Bremsleuchten rot bemalt.

Links: Die Motorverkleidung besteht aus vier Teilen.

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Der Bau der Fräse:

Oben: Hier stieß ich schnell auf ein Problem: Die Trommel mit den Fräszähnen ist deutlich breiter als die Fräse (siehe Strich und X-Bereich). Die acht Einzelteile überragen sogar die Achse.

Mit nur sieben Frästeilen (Teil 6 im Bauplan) war die Achse (Teil 5) jedoch nicht gefüllt und hatte Spiel. Ich habe jedes der acht Einzelteile etwas schmaler gefeilt und mich nach und nach an die korrekte Breite herangetastet.

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Nach diesen Anpassungsarbeiten war das Anbringen der weiteren Teile schnell erledigt.

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Die Fräse läßt sich ohne Klebstoff in die Aufnahme einhängen.

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Ich habe zur Sicherheit etwas Klebstoff benutzt, damit die Fräse nicht unbeabsichtigt "abkuppeln" kann. So läßt sich auch die Zapfwelle fest mit dem Traktor verbinden.

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Zum Abschluß kamen die Beschriftungen an das Modell.

Die Fräse erhielt drei Schriftzüge des Herstellers, der Fendt die nötigen Typenbezeichnungen und einen 60 km/h-Aufkleber auf dem hinteren Radkasten.


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