Frank Hadel                      


Elektronik auf dem Diorama - Wohin mit den Kabeln?

Dioramen sind schön! Noch schöner und vor allem auffälliger werden sie allerdings, wenn darauf etwas leuchtet, blinkt oder sich sogar bewegt! Elektronische Helferlein gibt es dazu genug, die Frage ist nur, wie baut man sie ein, damit man nur den "puren Effekt", nicht aber die nötigen Kabel sieht?

Das zeige ich hier anhand meines Dioramas Die Traube.

(c) www.hadel.net

Zu allererst muß man sich die Grundplatte des Dioramas vornehmen und die Positionen der festen Objekte wie z. B. Häuser usw. aufzeichnen und sich dann überlegen, was alles verkabelt werden muß.

Danach fräst man ausreichend tiefe Kabelschächte in die Platte und läßt einen Kabelschacht auf der hinteren Dioramaseite "auslaufen", denn dort geht später das Anschlußkabel ins Diorama hinein!

www.hadel.net

Hier sind die Kabel probeweise in den Schächten verlegt. Besonders wichtig ist, das die Kabel überall vollständig versenkt sind!

Lieber kann man einen Schacht etwas zu tief ausarbeiten, als zu flach!

Wenn alles paßt, werden die Kabel mit Uhu in die Schächte geklebt und alles muß komplett durchhärten.

www.hadel.net

Als nächstes werden sämtliche Schächte sehr großzügig mit Modellspachtelmasse gefüllt.

Hierbei ist auch wieder darauf zu achten, dass alles nahtlos und vollständig aufgefüllt ist, damit sich später die Kabelschächte nicht abzeichnen.

Auch die Spachtelmasse muß vollständig aushärten, bevor weitergearbeitet werden kann.

www.hadel.net

Die durchgehärtete Spachtelmasse wird mit verschiedenen Sorten Schleifpapier abgeschliffen.

Glatt. Das reicht nicht!

Mach’s glatter... NOCH GLATTER!

www.hadel.net

Jetzt zeigt sich, ob die Oberfläche gut gespachtelt und geschliffen wurde, denn jetzt wird die Fläche (in diesem Falle ein Asphalt-Parkplatz) mit Landschaftsfolie beklebt.

Achte darauf, vorher in die Folie Löcher an die Stellen zu schneiden, durch die die notwendigen Kabel geführt werden.

Dieser Abschnitt läßt sich besser mit einem helfenden Kollegen machen!

www.hadel.net

Der nächste Trick! Alle Häuser, die verkabelt werden sollen, werden auf das Diorama geschraubt!

Zum Einen sichert man so die Häuser perfekt für den Transport, zum Anderen können so die Kabel nicht versehentlich herausgerissen werden und das Diorama beschädigen!

www.hadel.net

Nun werden die elektrischen Teile verkabelt. In meinem Fall befindet sich in einem Büro der Werkstatt die "Schaltzentrale" für die gesamte Elektronik.
Die Fenster des Büros werden mit "Gardinen" verklebt, so dass die Kabel im Inneren nicht sichtbar sind. Trotzdem kommt auch in das Büro ein Lämpchen, damit der Raum auch nett aussieht.

Auf dem Dach des VW-Bus blinkt eine Rundumleuchte.

Erst mit diesen Lichteffekten wirkt das Diorama richtig realistisch.

Weitere Infos über das Diorama Die Traube gibt es hier.


www.hadel.net
Borgward Coupé, Baujahr 1957

Für viele ist der Name Borgward vermutlich untrennbar mit dem Isabella Coupé bzw. damaligen Traumcabriolet verbunden. Dies und das immer noch positive...

Weiterlesen...
www.hadel.net
Ford Scorpio Turnier, Baujahr 1992

Der Ford Scorpio zählte zu seiner Bauzeit lange Zeit zum größten Kombi überhaupt! Leider wurde diese erste Version des Ford Scorpio nie von einem...

Weiterlesen...
www.hadel.net
Audi Q5, Baujahr 2008

Wem der Q7 zu groß und der VW Tiguan einfach zuviel VW ist, der würde sich vielleicht für ein Q5 entscheiden! So oder so ähnlich müssen die Überlegungen...

Weiterlesen...
www.hadel.net
Porsche 935 Gruppe 5, Baujahr 1976

War es im Vorjahr ein träger Mercedes Benz 200, so ging es auf der Int. Spielwarenmesse 2009 bei Schuco in Sachen Messemodell sehr rasant zu! Der Porsche...

Weiterlesen...
www.hadel.net
Mercedes Benz Sprinter, Baujahr 2006

Nach einer Bauzeit von 11 Jahren und ca. 1,3 Mio. Exemplaren wurde der Sprinter völlig neu konstruiert und erscheint mit einem frischen Design. Herpa...

Weiterlesen...
www.hadel.net
Opel Kadett C Limousine Taxi, Baujahr 1977

Die technischen Eckdaten weisen schon darauf hin - aktuell ist der Kadett ganz sicher nicht mehr, Busch liefert hier Design á la 1977. Was erst auf den...

Weiterlesen...