Veröffentlicht am 11.01.2013

Kleinserienmodelle sind herrlich. Raritäten, die besonders sorgfältig gebaut, zu Höhepunkten einer Sammlung werden können. Dazu gehören auch vier satt und mittig in den Radhäusern stehende Räder. Bis vor Kurzem habe ich Achshülsen montiert und die Achsen durchgesteckt. Dabei behalten die Räder zwar ihre Rollfähigkeit aber auch stets etwas Spielraum.
Eine Zweikomponenten-Knetmasse aus dem Baumarkt erleichtert die Montage erheblich.


Zuerst wird die Knete angemischt und entsprechende Mulden in das Fahrgestell des Modells gefräst.

Die so geschaffenen Mulden werden mit der Knete aufgefüllt und die Achsen eingepreßt.

Die Masse wird geglättet und das Modell auf eine ebene Fläche gestellt. Die Reifen werden mittig in den Radkästen ausgerichtet. Die Trocknung des Materials dauert ca. 3 Stunden. Danach ist die grüne Masse extrem hart, lässt sich sägen, schleifen und problemlos lackieren.

Nach dem Aushärten wird überschüssiges Material, besonders in den Radkästen, entfernt und die Flächen etwas geglättet. Dies gestaltete sich hier durch die Gravuren des Unterbodens etwas schwierig. Letztenendes war es auch nicht ganz so wichtig, da das Modell in einem Diorama verbaut wurde.

Der Unterboden wird bemalt


So sitzen die Räder mittig in den Radkästen. Mir persönlich ist die Rollfähigkeit nicht sehr wichtig, da solche Raritäten und Kleinserienmodelle meistens in Sammlervitrinen präsentiert werden. Die Befestigung am Vitrinensockel macht auch ein rollfähiges Fahrzeug zu einem Standmodell.

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