Veröffentlicht am 18.06.2010

Ein alter Scheunenfund? Naja... eher ein Modellbörsenfund. Was man da manchmal findet, ist unglaublich. Aber der Stern ist noch dran, der Lack hoffentlich noch gut und in diesem Zustand läßt sich der Preis sehr gut drücken!
Warum also nicht kaufen?
Aber trotzdem muß der Dreck jetzt irgendwie runter. Wasser ist eher ungeeignet und mit einem Q-Tip gelangt man auch nicht in die feinsten Ecken der Fensterrahmen usw..


Da hilft CyberClean! Ein neuartiger Weg, dem Schmutz und Staub zu Leibe zu rücken. Die Tüte ist verschweißt und läßt sich nach dem ersten Öffnen mit einem Clipverschluß wieder luftdicht verschließen.


So sieht der Packungsinhalt aus. Es ist kein Tuch im eigentlichen Sinne sondern eine grell gelbe, sehr zähflüssige bis feste Masse mit einem sehr angenehmen Zitronenduft.
Warf man sowas ähnliches nicht vor vielen Jahren unbeliebten Lehrern an die Tafel?
Nunja, Busch hat nun eine bessere Verwendung gefunden - dann machen wir uns mal an die Arbeit, denn Staub ist ja genügend vorhanden!

Man nimmt das zähe Gel wie ein Ledertuch in die Hand und tupft (nicht reiben!) das Modell (oder andere unförmige Gegenstände wie Tastaturen usw.) damit ab. Das "Tuch" ist feucht, bindet so den Schmutz und hat sogar eine desinfizierende Wirkung!

Der Effekt ist wirklich beeindruckend. Mit nur wenigen Kontakten ist der Schmutz schon weitgehend gelöst und im CyberClean-Gel gebunden. Für diese Demonstration habe ich erstmal nur die rechte Fahrzeughälfte abgetupft.

Auch im Bereich des fotogeätzten Mercedes-Sterns ist die Reinigung mühelos und sehr gründlich. Natürlich ist etwas Vorsicht angebracht, aber es geht deutlich leichter als das Reiben mit einem Q-Tip, denn dann ist der Stern bei der ersten Berührung schon abgebrochen und das Modell so gut wie wertlos.

In kürzester Zeit ist der alte Benz wieder wie neu und findet einen Ehrenplatz in der Sammlervitrine und das neongelbe Tuch verschwindet, sicher und luftdicht verpackt, bis zum nächsten Einsatz wieder im Bastelschrank.

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