Veröffentlicht am 25.06.2021

Das Modell

Das Original
Modell-Daten
| Hersteller: | Busch |
| Artikel-Nr.: | 52615 |
| Herstell.-Jahr: | 2021 |
| Bemerkung: | Erprobungsfahrzeug vom |
| Deutschen Rettungsrobotik- | |
| zentrum e.V. in Dortmund |
Original-Daten
| Motor: | 2,1 Ltr., 4-Zylinder, Diesel |
| Leistung: | 143 PS / 105 KW |
| Drehmoment: | 440 Nm |
| 0 - 100 km/h: | - - - sec. |
| Höchstgeschwindigkeit: | - - - km/h |
| Grundpreis: | -,-- Euro |

Mit den Neuheiten dieser Woche verblüffte Busch mich gleich auf mehrere Arten: Ein Sprinter mit langem Radstand, vollgepackt mit Sonderteilen und einer wirklich sehr umfangreichen Bedruckung. Und wer oder was ist das DRZ überhaupt?

Der gemeinnützige Verein "Deutsches Rettungsrobotik-Zentrum e.V." (DRZ e.V.) wurde 2018 unter anderem mit der Feuerwehr Dortmund mit dem Zweck gegründet, die Entwicklung von Robotersystemen zur Unterstützung bei Rettung und Schutz von Menschen und Sachwerten zu fördern. Aktuell befindet sich ein Kompetenzzentrum mit Labor und angeschlossenem Versuchsgelände aufgebaut. Dort können Wissenschaftler, Firmen und Anwender gemeinsam Lösungen für unterstützende Rettungsroboter erforschen und in realistischen Testumgebungen prüfen.


In der Frontscheibe dieses Robotik-Leitwagens befindet sich eine filigrane Fahrzeugkennung: 00-GW-DUK-01.
Für längere Einsätze verfügt der Sprinter über eine leistungsstarke Klimaanlage. Um den Ort des Geschehens zügig zu erreichen, sorgen verschiedene Blaulichter vorn und hinten für die freie Bahn.

Das Fahrzeug ist in Anlehnung an die Dortmunder Einsatzleitwagen ausgerüstet und enthält neben einem kleinen Roboter, der später im Einsatz gefährliche Arbeiten übernehmen soll, eine Drohne, die von oben für den Überblick sorgt.


Eine Drohne in H0? Ein angesagter Spruch lautet: "Wie geil ist das denn?"! Und das trifft's! Die leicht raue Oberfläche legt nahe, dass der kleine Flattermann im 3D-Druck entsteht. Aber kein Grund zur Kritik. Ihre Spannweite beträgt ca. 9mm und wirkt deutlich glatter als auf diesen Zoombildern.

Eine weitere Neuheit ist vermutlich die breite Markise, die über der Schiebetür ausgefahren werden kann.

Die großen seitlichen Fenster für den Halbbus entstanden mittels schwarzer Aufdrucke. Türgriffe, Laufschiene und seitliche Blinker runden das Gesamtbild ab. Die Türen tragen das Wappen der Stadt Dortmund.


Am Heck lässt es sich besser erkennen, ebenso wie dem Hinweis auf den Förderer, das Bundesministerium für Bildung und Forschung.

Der Mut, diese Menge an neuen Details an nur einem Modell zu realisieren, ist erstaunlich und verdient höchsten Respekt!

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