Frank Hadel                      


Volkswagen ID.3, Baujahr 2019

Veröffentlicht am 09.05.2025, aktualisiert am 20.06.2025

Das Modell

Das Original

Modell-Daten

Hersteller:Herpa
Artikel-Nr.:431101
Herstell.-Jahr:2025
Bemerkung:Elektrofahrzeug für die
 ganze Familie in
 schönem Design

Original-Daten

Motor:62 kWh Batterie
Leistung:bis zu 240 KW
Drehmoment:310 Nm
0 - 100 km/h:7,3 sec.
Höchstgeschwindigkeit:160 km/h
Grundpreis:ab 39.995,00 Euro
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Mit dem ID.3 von Volkswagen bringt Herpa einen weiteren E-Flitzer auf die Modellbahnanlagen. In der Größenordnung beerbt das Vorbild den Golf und ist als Fahrzeug auch für (junge) Familien gedacht.

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In Dietenhofen nahm die Umsetzung einige Zeit in Anspruch, allerdings zahlt sich die Geduld aus und es kam eine gelungene Miniatur mit allerlei Finessen in den Handel.

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Während der ID.3 noch halbwegs bezahlbar sein soll, schlägt die Nadel der nach offenen Preisskala beim Mercedes Benz EQS ganz weit nach oben aus.

Der rundliche Raumgleiter erschien bereits Anfang 2023 im Modellbahnfachhandel.

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Feine Aufdrucke für die umlaufenden Tagfahrlichter außen an den Scheinwerfern sowie als Lichtleiste dazwischen verleihen der Front ein paar Attraktionen.

Seit dem Verschwinden der Kühlöffnungen, bisher ein elementares Gestaltungselement, müssen Fahrzeugdesigner neu denken.

Der ID.3 Chefdesigner Klaus Bischoff meinte dazu: "Licht ist das neue Chrom!"

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Die große Akku-Einheit im Fahrzeugboden lässt die Fahrgastzelle in die Höhe wachsen. 12 Zentimeter sind es beim Original verglichen mit dem Golf VIII.

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Dieses Wachstum ist am Modell ebenfalls zu erkennen. Die "konstruktionsbedingten Bedürfnisse" der aktuellen E-Flitzer verhindern sportlich geduckte Silhouetten.

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Wuchtige 20-Zöller an den Achsen sollen über die wahren Abmessungen hinwegtäuschen.

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Für sich betrachtet, wirken die Designs zumeist stimmig. Erst auf dem Parkplatz, gemischt mit klassischen Verbrennern, springt die wahre Größe der neuen Fahrzeuge ins Auge.

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Frisches Design oder doch eher Kostendruck bis zum letzten Cent? Das neue, einfarbige Markenlogo verzichtet auf den blauen Farbverlauf und 3D-Effekte. Selbstverständlich greift Herpa das neue, schlanke Logo auf.

Bereits Ende 2019 präsentierte ich den gelungenen Mercedes Benz EQC von Herpa, der sogar auf Walzen mit 21 Zoll-Felgen unterwegs ist.

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Scheinbar wird das Modell durch eine in Fahrzeugfarbe lackierte und eingesteckte "Kennzeichenplatte" zusammengehalten. Probiert habe ich es nicht - es würde die Demontage des Modells für einen Umbau sehr erleichtern.

Fotos: Herpa

Foto der Ankündigung

Späteres Foto nach Erscheinen der Modells.

Im direkten Vergleich der Ankündigung mit dem ausgelieferten Modell fällt ein großer Unterschied auf. Der Farbton des angekündigten Modells wirkt sehr frisch, lebendig und etwas seidenmatt. Das ausgelieferte Modell ist dagegen eher "plump", vielleicht passt die Bezeichnung "Kastanienbraun"? Bei der Vorbestellung hatte ich ganz andere Erwartungen und konnte eine gewisse Enttäuschung nicht verbergen. Um es deutlich zu sagen: Das Modell ist, wie angekündigt, mit einer Metalliclackierung versehen. Leider treten diese nur unter ganz bestimmen Lichtverhältnissen deutlich hervor.

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Der bereits erwähnte EQS weist ein ähnliches Farbverhalten auf, jedoch nicht so massiv. Die Metallicpigmente sind im oberen Bereich der Tür deutlich zu erkennen. Unterschiede je nach Lichteinfall sind normal.

Auch der EQC weist eine deutliche Pigmentierung aus jedem Blickwinkel auf.

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Ganz anders die G-Klasse als Mercedes Benz Werbemodell in "designo hyazinthrot-metallic" (Art.-Nr. B6 696 0806), selbstverständlich von Herpa! Hier glaubt der Betrachter beinahe, in einen brodelnden Vulkan zu blicken.

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Selbstverständlich gibt es unzählige Farbnuancen aber könnten vielleicht bei diesen Farbtönen die Pigmente zu fein gewählt sein, wenn sie am fertigen Modell kaum zu erkennen sind? Und wenn andernfalls exakt dieser Farbton gewollt war, könnte bereits die Ankündigung dem späteren Modell besser entsprechen, als es hier der Fall war, damit der Vorbesteller bekommt was er erwartet?

Nachfolgend zwei unübertroffene Meisterstücke von Herpa, wenn es um gradiose Metallicfarben geht:

Der MAN F2000 "Aperosso" von 1997 und...

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... der MAN TG-A LX "DeBeukelaer Prinzenrolle", dessen Blauton jeden Morphofalter, ein großer Schmetterling aus Südamerika, vor Neid erblassen lässt.

An den technischen Möglichkeiten kann es also nicht scheitern.

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