Veröffentlicht am 16.06.2023

Das Modell

Das Original
Modell-Daten
| Hersteller: | Busch |
| Artikel-Nr.: | 46874, 46817 und 46816 |
| Herstell.-Jahr: | 2023 |
| Bemerkung: | Drei Versuchsfahrzeuge zur |
| Erprobung und Entwicklung | |
| neuartiger Antriebskonzepte. |
Original-Daten
| Motor: | - - - |
| Leistung: | - - - |
| Drehmoment: | - - - Nm |
| 0 - 100 km/h: | - - - sec. |
| Höchstgeschwindigkeit: | - - - km/h |
| Grundpreis: | -,-- Euro |

Busch bringt ein Modelltrio in den Handel, dessen Vorbilder bereits grobe 40 Jahre auf dem Buckel haben. Schon damals ging es um die Zukunft der Mobilität und der Frage, was nach Benzin und Diesel kommen könnte. Die Ölkrise rückte erstmals unsere Abhängigkeit vom Öl in den Vordergrund. Rückblickend betrachtet verblüfft es, dass selbst nach so langer Zeit keine belastbaren Ergebnisse vorliegen.

Aus diesem Grund startete das damalige Bundesministerium für Forschung und Technik 1979 das Forschungsprojekt "Alternative Energien für den Straßenverkehr".

 

Dafür sollte Methanol als Treibstoff zum Einsatz kommen.

 

An diesem Projekt beteiligte sich Mercedes Benz mit verschiedenen Fahrzeugen, u. a. auch mit einem "230er" der Baureihe 123.

So riesig ist eine Autotür im H0-Maßstab nicht, aber der winzige Schriftzug ist gut zu lesen.

Im Laufe der Jahre kamen verschiedene Testfahrzeuge mit diesem Motorkonzept zum Einsatz.

 

 

Das nächste Fahrzeug ist ein 280TE, der ein Gemisch aus Wasserstoff und Benzin nutzt.

Der große Aufkleber weist deutlich auf die zukunftsweisende Verbrennertechnik hin.

 

Der Motor verbrennt ein variables Gemisch aus Wasserstoffgas und Benzin.

Beide Energieträger sind voneinander getrennt getankt und gespeichert.

 

Über der Hinterachse befinden sich ein klassischer 35-Liter-Tank für das Benzin sowie ein zusätzlicher Tieftemperatur-Metallhybridspeicher aus zwei Modulen für den Wasserstoff.

 

1984 startete in Berlin ein Flottenversuch.

Die Idee eines Elektroantriebs ist uralt. Ferdinand Porsche konstruierte bereits 1898 den Egger-Lohner und stattete ihn mit einem Elektroantrieb aus, der 3 bis 5 PS leistete. Das hohe Gewicht der Akkus und die anspruchsvolle Technik verhinderten jedoch einen großen Erfolg.

Die Treibstoffkrise gab 1979 den Anstoss für Mercedes Benz, einen W123 mit Hybrid-Elektro-Antrieb auszustatten.

 

Das Konzept bestand aus einem 41 PS Elektromotor, der eine Reichweite von ca. 100 km bot sowie einem 2-ZylinderMotor, der weitere 50 km Reichweite ermöglichte.

 

Leider erlitt dieses Projekt so viele Rückschläge, dass die Ingenieure die Entwicklung auf Eis legten.

 

Parallel zu diesen Versuchen stellte Mercedes Benz 1982 in Hannover das erste batterieelektrische Forschungsfahrzeug der Baureihe W123 mit identischen 41 PS Elektroantrieb vor, der aus einer Nickel-Eisen-Batterie gespeist wurde.

 

Ein gelungenes Trio, dass die frühen Versuche mit alternativen Antriebskonzepten zeigt.

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