Veröffentlicht am 06.10.2023

Das Modell

Das Original
Originalfoto: (c) AUDI AG
Modell-Daten
| Hersteller: | JB Modelle |
| Artikel-Nr.: | JB31 |
| Herstell.-Jahr: | 2017 |
| Bemerkung: | Sehr aufwendig gestaltetes |
| Kleinserienmodell eines Messe- | |
| und Studienfahrzeugs |
Original-Daten
| Motor: | 3,0 Ltr., 6 Zylinder |
| Leistung: | 390 PS / 287 KW Systemleistung |
| Drehmoment: | 650 Nm |
| 0 - 100 km/h: | 4,4 sec. |
| Höchstgeschwindigkeit: | 250 km/h |
| Grundpreis: | -,-- Euro |

Auf jeder Messe präsentieren die Fahrzeughersteller Studien und Zukunfsvisionen.

So auch Audi, die den "e-tron Spyder Concept" auf der Detroit Auto Show 2011 präsentierten.

Daran ist nichts außergewöhnlich. Die Umsetzung der Designstudie in ein herausragendes Modell im Maßstab 1:87 dagegen schon.

Das Modell stammt von JB Modelle, die bereits weitere Audi umsetzen durften. Unzählige passgenaue Decals zur Andeutung der Carbonelemente und eigens angefertigte Fotoätzteile machen das Resinmodell in Handarbeit zu einem Meisterwerk.

Die Felgen siind in zwei Ebenen geätzt und geben das Speichendesign des Originals gut wieder. Die Radnaben des Originals werden von einer Kappe mit fünf Speichen abgedeckt, Radmuttern sind deshalb nicht zu sehen.

Die Lackierung verdient eine Bestnote! Qualitativ makellos und die Farbe erinnert sofort an das funkelnde "Soul Rot Metallic" von Mazda.

So breite Farbspiele auf ein Modell von weniger als 5 cm Länge zu bannen, ist nicht leicht.

In der Vergrößerung können sich die feinen diagonalen Linien der Teile aus Carbongewebe nicht verstecken. Eine einfache und wirksame Lösung, die bei der Betrachung des Modells ohne Vergrößerung sehr realistisch wirkt.

Lufteinlässe und Scheinwerfer werden ebenfalls durch gute und passgenaue Decals nachgebildet.

Immer daran denken: Das Modell ist grob 2 cm breit und keine 20 cm wie jetzt auf so manchem Bildschirm.

Das Original verfügt über einen 3,0 Ltr. V6 Dieselmotor aus dem Konzernregal sowie zwei Elektromotoren, die einzeln die Vorderräder antreiben. 60 km rein elektrische Reichweite wurden genannt.

Außerdem sollte das offene Gerät einen Ausblick auf zukünftige R8 Generationen geben. Rückblickend lässt sich sagen, dass daraus nichts wurde. Die verschiedenen R8 Facelifts kann nur ein wahrer Fan unterscheiden und inzwischen ist der Sportler ein Auslaufmodell, verdrängt von den kommenden Elektrofahrzeugen.

Die hochwertige Verarbeitung der Decals setzt sich im Heckbereich auf dem hohen Niveau fort. Die Nahaufnahme bestätigt nochmals die hohe Oberflächenqualität der funkelnden Lackierung und der Decals.

Der flache Blick in den Innenraum deutet sich Großes an. Die Einhausung der Rundinstrumente ist, wie so vieles hier, mit Kohlefaser in Sichtoptik verkleidet.

Ähnlich gut hat Busch das Messemodell zur Int. Spielwarenmesse 2010 gestaltet.
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Der Innenraum zählt zum Feinsten, was mir von einem Serienmodell im H0-Maßstab bekannt ist.
Sitze mit Musterbezügen und Innenraumgestaltung findet man üblicherweise eher bei detailverliebten Eigenbauten.

Warum die Wahl für einen radikalen, offenen Roadster auf einen Diesel fiel, können nur Konzernverantwortliche erklären. Vermutlich waren dies erste Zeichen vom aufkeimenden Umweltbewusstsein vor dem Dieselskandal, denn sparsamer als ein kraftvoller Benziner läuft der 300 PS TDI auf jeden Fall.

Eigentlich sind diese kleinen Fragen gar nicht wichtig. Der e-tron Spyder kam nie über einen Prototypenstatus hinaus und sollte es wahrscheinlich auch nie. Fahrten bei den wenigen offiziellen Presseterminen fanden auf simplen, abgelegenen Routen unter Begleitschutz und nur im Stadttempo statt.

Das als sehr agil angepriesene Fahrwerk lies sich unter diesen Bedingungen natürlich nicht an seine Grenzen bringen. Dafür berichteten die Journalisten, dass selbst bei dieser Fahrt im Standby-Betrieb der Dieselklang sehr negativ ins Ohr drang. Es fehlt dem Roadster an jeglicher Geräuschdämmung - ein weiteres Indiz für die Effekthascherei eines Showfahrzeugs ohne ernste Absichten zur Serienfertigung.


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