Frank Hadel                      


Scania CS20 HD - Spedition Ristimaa - Iceman

Veröffentlicht am 23.12.2022

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Vier Jahre mussten seit dem letzten Modell der Spedition Ristimaa vergehen, bis Herpa einen Nachfolger ankündigte. Und das entbehrt nicht einer gewissen Ironie. Nachdem Herpa nach vielen Jahren und einer langen Reihe leider zu flacher Modelle Aufbauten und Dachspoiler entwickelt hat, um nordeuropäische Gigaliner mit 4,50m Bauhöhe wiederzugeben, gestaltet der finnische Meister Ristimaa: Einen Sattelzug auf sechs Achsen und 4m Höhe. smilie

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Der ganze Formbau also vergebens? Nein, andere Betreiber setzen ebenfalls interessante Fahrzeuge ein, die sich als Modellvorlage anbieten und neue, überhohe Gigaliner von Ristimaa werden sicherlich folgen. Alles eine Frage der Zeit.

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Die Idee für dieses Vorbild kam Juha Ristimaa bei einem Besuch der Formel 1 in Imola 2018. Dem Landsmann Kimi Räikkönen ein würdiges Fahrzeug widmen, war das erklärte Ziel. Die coronabedingt ungewöhnlich lange Bauzeit blieb nicht ungenutzt und so entstand eines der aufwändigsten und im Detail durchdachtesten Fahrzeuge im Fuhrpark dieses Enthusiasten.

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Die Tribals entwickeln sich zu einer großen 7, während andere Flächen für fotorealistische Airbrushmotive genutzt wurden. An der Kabine und sogar auf dem Kühlaggregat taucht der Spitzname "Iceman" auf, der prägend für den wortkargen Finnen wurde.

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Die Zugmaschine wurde erstmals auf der Power Truck Show im Alahärmä PowerPark (F) Mitte August 2021 vorgestellt. Der Entwurf für den Auflieger folgte im Anschluss und im Herbst entstand die Lackierung.

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Leider kann Herpa den Radstand nicht ganz vorbildgerecht umsetzen, denn beim Original ist die letzte Achse deutlich ans Heck zurückgesetzt und lenkbar.

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"Kiitos Kimi" - Danke Kimi! ruft das Heck des schön gestalteten Aufliegers uns zu. Darüber der Unternehmensschriftzug mit dem Stammsitz im kleinen Lapua, Finnland.

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Die Zugmaschine im Detail

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Im gemächlichen Rundgang zeigt sich, wie gut Herpa die Motive in den H0-Maßstab übertragen hat und weiterhin so viele Feinheiten erkennbar sind.

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Drei eindeutige Portraits auf der Fläche einer geviertelten Briefmarke. Oberhalb die Rauten von Carbon, dem unverzichtbaren Material der Formel 1.

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Generell blieb nichts dem Zufall überlassen und hinter jedem Strich und jedem Element steckt eine tiefere Überlegung im Zusammenhang mit der Formel 1 und dem Piloten.

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Spiegelverkehrt will die Startnummer 7 natürlich nicht so ganz funktionieren.

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Dann reduziert es ich auf scharfe Tribals und zwei andere Fotomotive der kühlen Legende.

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Die Kabinenrückwand, obwohl häufig vom Auflieger verdeckt, ist vermutlich die Schokoladenseite der 580 PS starken Zugmaschine. Neben den fotorealistisch lackierten Siegermotiven versammeln sich auf beiden Seiten die Verläufe verschiedener Rennstrecken.

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"Oh, der Rennkalender einer Saison!", war mein erster Gedanke dazu. Doch weit gefehlt! Auch hier wurde bei der Planung wieder viel nachgedacht und dies sind die Rennstrecken, auf denen Räikkönen Siege einfahren konnte!

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Was könnte besser passen als eine Siegerpose und Spritzer aus der großen Champagnerflasche?

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Das Vorbild verfügt über eine geradezu irrwitzig gestaltete Verkleidung des Fahrgestells sowie lackierte Kotflügel, die das Tribaldesign aufgreifen. Das musste aus Kostengründen leider unberücksichtig bleiben.

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Generell ist Herpa das Modell bestens gelungen und das Vorbild im Rahmen der Möglichkeiten von Bedruckung und Formteilen gut umgesetzt. Allerdings wird die Gestaltung des Originals bei 87facher Verkleinerung schwierig. Viele Motive sind vorhanden, offenbaren sich aber erst im Zoom einer Kamera. Ein Modell in 1:50 hätte es deutlich leichter. Aber leicht kann jeder, oder?


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