Veröffentlicht am 03.12.2005
Die Nacht der Pferde wird in jedem Jahr als Abendveranstaltung bei der "Pferd & Jagd" in Hannover präsentiert. 2005 feierte die "Pferd & Jagd" ihr 25jähriges Jubiläum und so kam es, dass die diesjährige Nacht der Pferde den Titel "Jubilee" trug.
Während in den vergangenen Jahren die Show ein einheitliches Motto hatte und dabei Show und Akrobatik im Vordergrund standen, so wurde in diesem Jahr wieder mehr Wert auf das reiterliche Niveau der Akteure gelegt. Dieses neue Konzept konnte rund 12.000 Zuschauer begeistern.

Zu Beginn verzauberte der Franzose Jean-François Pignon das Publikum mit einer Demonstration seiner außergewöhnlichen Freundschaft zu seinen Pferden.

Freunde der altklassischen Dressur kamen bei der Galoppquadrille der Barockreitergruppe Obry/Jullien auf ihre Kosten. Über 8 Minuten zeigten die französischen Schimmelreiter ein Ronde au Galopp in den höchsten Galopplektionen.


Im rasantem Tölt und auf engstem Raum präsentierten Islandpferde ihre Wendigkeit.
"The Horse Man Team" bewies an diesem Abend, dass "Mann" auch ohne Pferd hohe Hürden bewältigen kann.

Nicola Ströh, die Weltmeisterin im Voltigieren, zeigte mit ihrer Partnerin Juliane Quast in einzigartigen Bildern die vollkommene Körperbeherrschung auf dem Pferderücken.


In der Fahrschule unterm Sattel präsentierten sich die Hengste des Celler Landgestüts.
Einen kleinen Einblick in die Faszination des Westernreitsports gaben die Reiter der Deutschen Quarter Horse Association.

Taktgefühl zu heißen Rhythmen zeigten Andrea Kahn und ihr Andalusier im Neongewand in der dunklen Halle.


Michael Freund und seine zehnjährige Tochter Anna brachten das Publikum zum Toben als sie bei einem kleinen Zeitfahren durch die Halle fetzten. Bemerkenswert war hierbei, dass beide fremde Gespanne lenkten, da der Wintereinbruch einen Transport der eigenen Gespanne nach Hannover verhindert hatte.

Heike Kemmer zeigte mit Ferragamo eine Dressurkür der Spitzenklasse.

Die Barockreitergruppe um Patrick Jullien und Dorothée Obry präsentierte bei einem zweiten Schaubild die Arbeit an der Hand sowie die Schulen über der Erde.

Die große Dressurquadrille des Niedersächsischen Landgestüts Celle durfte an so einem Abend natürlich auch nicht fehlen.


Die hohe Kunst der Doma Vaquera zeigte Jesús Morales bei seinem Tanz mit der Garrocha.
Die niederländischen Trickreiter Future Guys sorgten mit ihren waghalsigen Stunts für Stimmung.

Still vor Staunen wurde es in der Halle als ein weiters Mal Jean-François Pignon seine Pferde wie an unsichtbaren Schnüren dirigierte.


Den Abschluss dieser Nacht der Pferde bildete eine freilaufende Herde des Arabergestüts Ismer.

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