Veröffentlicht am 26.06.2026

Ende April wartete dieses Gespann im Emder Hafen auf das Erreichen der genehmigten Startzeit.

Leider war diese erst für den Folgetag geplant und das Gespann parkte direkt an der Einzäunung auf der rechten Seite.

Somit gibt es eigentlich nur Vollformat-Fotos der linken Gespannseite.

Dieser MAN TGX der aktuellen Baureihe wird unter der Kennung 86K0054 gelistet.

Um die schweren Turmsegmente sicher zum Montageort zu überführen wurde ein zweiachsiger Dolly eingesetzt.

Im Vergleich zu den Vierachsern von Toni Maurer kommen die werksmäßigen Schwerlaster ohne die Windblades hinter dem Fahrerhaus aus.
Auch wenn die Leistung nicht identisch ist, empfehle ich den Vergleich mit dem "Bremerhavener Jung von Lenz-Kran", der sogar mit Kameras anstelle der klassischen Spiegel ausgestattet ist.

AdBlue-Tank, Staufach und vieles andere sind bekannt, aber wozu dient das Rohr nahe dem Laufsteg?

Es gibt aber noch mehr zu entdecken.

Wie bereits mehrfach erwähnt, haben sich die Solarpanele auf den Schwerlasttürmen aktueller Vierachser inzwischen etabliert.
Kostenlose Energie, die den Fahrern in den langen Wartezeiten am Tag ordentlich Saft in die Akkus bringt und so das Tuckern im Standgas reduziert.

Ansonsten scheint vieles dem Standart zu entsprechen.

Außer dem coolen Staufach mit der abgeschrägten Ecke.


Viele andere Ausrüster passen hier gern einen Tank für das Hydrauliköl ein, aber wenn man ohne auskommt?
Die Schwerlaster aus Sangerhausen kommen mit Versorgung für die Auflieger daher und mit einem anderen Turm-Finish an der Oberkante.

Die Komplettbestückung am Heck erlaubt auch Einsätze mit Ballastpritsche und vielachsigem Anhänger.

In Deutschland sind Schwerlaster mit weißer Schraffur an der Front recht selten.
Noch seltener ist dieser MAN GX 41.640 von Hüffermann in grün, der ebenfalls eine Front mit weißen Streifen trägt!

Dieser Volvo FH13 von v.d. Vlist wartete Mitte April 2026 ebenfalls am Emder Hafen auf das erreichen der Startzeit.
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Die ausziehbaren Trittleitern zu beiden Seiten sind eine ebenso einfache wie praktische Lösung für den Fahrer.

Da es bei der Auslieferung von Turmsegmenten immer irgendwann ins Gelänge geht, ist der Sattelteller kardanisch gelagert, damit keine Verspannungen zwischen Auflieger und Zugfahrzeug entstehen.

Wenn keine Unterführungen in der Route unterfahren werden müssen, können auch richtig große Turmsegmente transportiert werden.
Dies klappt allerdings meist nur auf Kurzstrecken.
Trotzdem lohnt der Rückblick auf diese Transporte von 2013. Damals war vieles noch nicht so "serienmäßig"...


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