Veröffentlicht am 07.08.2026

Dieses Gespann lieferte einen Trepel Aircraft Tractor nach Bremerhaven.

Auch wenn die Ladung nicht ganz uninteressant war, begeisterte mich die dreiachsige Zugmaschine wesentlich mehr.

Mit dem leistungsstarken 640 PS Motor verfügt der Dreiachser über genug Kraft, um auch schwere Ladungen zu bewegen.

Ob sich der kompakte Schwerlaster noch im Fuhrpark von Wiedemann Transport befindet, kann ich nicht beantworten.

Hinter dem Endtopf auf der rechten Seite befindet sich ein großes Staufach.

Hinter dem Fahrerhaus steht ein schmaler Turm auf einem recht hohen Podest.

Der schmale Steg zum Tanken und den oberen Staufächern geht leider nicht über die komplette Fahrzeugbreite.

Allerdings sind die drei Ablagen über dem Kraftstofftank nur schwer zu erreichen.

Bei Nachtfahrten dürfte die Sicht nach hinten kein Problem sein, denn es gibt reichlich LED-Strahler.

Schmale Dieseltanks sind häufiger anzutreffen. Die Bauform kann sich dabei unterscheiden.
Die "übliche" Höhe ist eher selten anzutreffen, denn dies bedeutet weniger Fassungsvolumen, somit weniger Reichweite pro Füllung.

Logischerweise gibt es am Dreiachser keine Anhängerkupplung für Einsätze mit Ballastpritsche auf deutschen Straßen.

Die Spuren an den Tankstutzen verraten, dass bevorzugt von links nachgefüllt wird.

Ende Oktober 2024 wartete ein anderer Dreiachser von Wiedemann Transport im Bremerhavener Hafen.
Der Actros 2863 bekam den Aufbau hinter dem Fahrerhaus mit Turm und Windleitblechen erst nachdem die Zugmaschine schon einige Kilometer abgespult hatte. Die ausführliche Einzelvorstellung lohnt sich also!

Den kurvigen AdBlue-Tank neben dem Batteriefach und den Druckkesseln gibt es auch bei den ganz schweren Vierachsern von MAN.
Auch wenn die dreiachsige Zugmaschine kürzer ist, fällt der Radstand länger aus, sodass jetzt sogar noch ein zusätzliches Staufach vor die Antriebsachsen passt. Ok, dafür fehlt die gelenkte Vorlaufachse
.

Warum die Stolperfalle im Steg hinter dem Turm immer noch vorhanden ist, verstehen wohl nur wenige.


Man könnte meinen, dass Fahrerhaus und Turm voneinander "wegkippen".


Viele kennen die Schwerlaster von Gertzen aus dem Emsland.
Gemeinsam ist bei diesen beiden Zugmaschinen ihr Entstehungsort: Türkheim, denn gebaut wurden die Schwerlaster in den Hallen von Toni Maurer
.

Logos und Schriftzüge sucht man vergebens.

Lediglich das Kennzeichen und die ungewöhnliche, aber bekannte Achsformel verraten den Betreiber
.


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