Veröffentlicht am 27.09.2024

Auf der IAA Transportation 2024 präsentierte Volvo sogar einen echten Hauber für den Nordamerikanischen Markt.

Auch wenn der VNL 860 keine Premiere war, freuten sich viele Besucher unerwartet einen klassischen US-Truck zu entdecken.

Inzwischen hat sich auch bei den US-Trucks eine Menge getan, denn nicht jeder Betrieb kann oder möchte sich die technisch und aerodynamisch ungünstigen kantigen Amerikaner leisten.
Der Mack war schon im Jahre 2000 in Bremerhaven zur Sail angereist und schon damals gewissermaßen luftwiderstandsoptimiert
.

Der Schutz der anderen Verkehrsteilnehmer hat sich deutlich verbessert und darum gibt es viel mehr Spiegel.

Auch der Spiegel mit Blick direkt in den Seitenraum ist auf dem nordamerikanischen Kontinent angekommen.

Schicke LED-Tagfahrlichter und -Scheinwerfer bringen den Dreiachser auf eine aktuelle Designlinie.

Die LED über der Frontscheibe sind Positionsleuchten und keine Powerstrahler.

Die Luftführung zur Kühlung ist von außen gut erkennbar.

Unter der langen Haube werkeln D13 Turbo Compound Motoren mit Leistungen zwischen 550 und 619 PS.

Um den schönen breiten Einstieg kümmern wir uns später ausführlicher
.

Dass sich bei diesem Truck die Heckleuchten nicht an den Seiten befinden, überrascht vielleicht.

Stattdessen verwundert der "Knochen" am Heck mit den Seitenverkleidungen hinter der letzten Achse. Der als "FlowBelow Tractor Aerokit" bezeichnete Bürzel soll Verwirbelungen und Spritverbrauch reduzieren.

Die Kraftstofftanks passen locker unter den langen Sleeper.

Für besondere Anforderungen können die Motoren Cummins X12 G oder Cummins X15 mit 400 PS bis 565 PS bestellt werden.

Auch für den Kontinent im weiten Westen ist der Seitenraumradar verfügbar. Leider gibt es scheinbar rund um den Globus ein gemeinsames Problem: Sicherheitsfeatures kosten Aufpreis.
Zum Glück setzen immer mehr Unternehmen immer häufiger darauf, Personen im Umfeld und ihre eigenen Fahrer vor vermeidbaren Unglücken schützen zu wollen.

Insgesamt vier Außenspiegel soll der Fahrer allein auf der rechten Seite im Auge behalten.

Und beim Blick nach hinten, verwundert es nicht, dass im Seitenraum eines der größten Unfallpotentiale steckt.

Nun aber zu den Vorzügen des großen Haubers mit riesigem Sleeper, von de Euro-Trucker nur träumen können.

Der Empfang im Fahrerhaus samt Kleinapartment überzeugt durch viel Platz, Ergonomie und Gemütlichkeit.

Das Armaturenbrett ist auch in Nordamerika nicht mehr die endlose Menge verschiedenster Analoganzeigen und Kippschalter, die vor einigen Jahrzehnten noch als Kult galten.
Inzwischen ist viel mehr Elektronik ans Lenkrad gekommen. Selbst reifere Trucker genießen den Luxus, dass Technik das Leben vereinfacht und überwachende Aufgaben übernimmt.

Die gesamte Einrichtung ist dem Fahrer zugewandt und vereinfacht die tägliche Routine.

Hinter dem vollgepackten Lenkrad und den Bedienhebeln findet sich die digitale Anzeige mit Tacho und Fahrzeuginfos.

Der Fahrer hat alle wichtigen Informationen auf einen Blick.

Für die meisten Funktionen gibt es noch klassische Schalter und Drehregler.

Im PKW-Bereich sind vergleichbare Schaltzentralen schon "retrto"
.

Vernünftige Becherhalter wünscht sich jeder Reisende.

Zuschaltbares Licht für den Fußraum - gibt es dies auch bei europäischen Trucks?

Durch die beidseitig angeschrägte Mittelkonsole ist das Aufstehen wesentlich leichter.

Im ganzen Fahrerhaus gibt es gefühlt endlos viele leicht erreichbare Ablagemöglichkeiten.

Ein großes Bett befindet sich im Obergeschoss.

Hier kann ein Microwellenofen nach eigener Wahl unterkommen und einfach gesichert werden.

Es gibt an vielen Stellen die amerikanischen 110V-Steckdosen.

Die Fenster bringen etwas Tageslicht in den Wohn- und Schlafbereich.

Zwischen den Sitzen befindet sich ein Klapptisch, alternativ kann die gesamte Fläche auch als Bett heruntergeklappt werden.

Steckdosen und Ablageflächen überall...

Der Schrank kann mit Regalböden den eigenen Bedürfnissen entsprechend aufgetteilt werden.

Auf der anderen Seite befindet sich ein ordentlicher Kühlschrank.

Zum Abschluss der Blick auf das obere Bett mit dem kleinen Fenster.

Zumindest um europäischen Fahrern das Leben auf großer Tour zu erleichtern, wäre es eine gute Idee, die gesetzlichen Längenbegrenzungen so zu verändern, dass auch hier größere mobile Wohnbereiche möglich wären, oder?

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