Veröffentlicht am 10.06.2022

Schon im ersten Moment irritierte mich das Schild hinter der Frontscheibe: "S-Truck" - hä?.

Könnte auf Scania gemünzt sein, allerdings bei einem Vierachser der R-Modellreihe trotzdem irgendwie komisch.

Egal, das 730PS-Kraftpaket parkte am Gatehouse 2 bis die Startzeit für die nächtliche Tour erreicht war.

Hinter dem großen Endtopf gab es aufgrund des langen Radstands sogar noch etwas Platz, der allerdings nicht genutzt wurde.

Die Seitenverkleidungen hinter dem Fahrerhaus kennen wir schon von anderen Scania. Sogar bei diesem aktuellen S730 steht ein sehr ähnliches Windleitblech (obgleich es aus Verbundwerkstoff ist
) hinter dem Fahrerhaus.

Zusätzliche Rückleuchten und LED-Strahler sind fast Standard an der Oberkante des Schwerlastturmes geworden.


Neben der ausziehbaren Leiter fällt der zweigeteilte Kraftstofftank auf, in dessen Mitte der AdBlue-Tank sitzt.


Scheinbar ist hier etwas verloren gegangen.

Denn nur eine Staubox auf den rechten Kotflügeln verfügt noch über den abschließbaren Deckel.

Eine Anhängerkupplung am Heck für den Einsatz mit Ballastpritsche gibt es nicht.

An die beiden Haken am Heck werden gerne Ketten gehängt, eine aus meiner Sicht unsichere Lösung.

Der Feuerlöscher gehört bei den Österreichern immer an den Truck.

Über dem Staufach befindet sich das Tour-Badezimmer für den Fahrer
.

Andere Farbe, andere Beschriftung und anderer Motor, aber die gleiche Firmengruppe. Dieser R580 von Wimmer ist im Aufbau recht ähnlich, lohnt aber trotzdem eine genauere Betrachtung.
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Als Auflieger kam hier ein Goldhofer STZ-VP8 (3+5) mit Tiefbett zum Einsatz.

Hier ein 730PS-Vorgänger aus dem gleichen Fuhrpark, allerdings schon ohne Ladung.
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Im Bautrans-Fuhrpark gibt es auch richtig kräftige Schwerlaster mit angetriebener Vorderachse und besonders langem Radstand. Allerdings muss der Fahrer mit weniger Platz auskommen.
Wer genau hinschaut, erkennt dass beide Vierachser am gleichen Standort fotografiert wurden.

Auch wenn das Schild nach "tracporto-..." aussieht, handelt es sich um die italienische Warntafel "trasporto eccezionale", die außergewöhnliche Transporte kennzeichnet, die durch Form und / oder Masse auf die Eigenschaften des Fahrzeugs selbst (außergewöhnliches Fahrzeug) oder auf die der Ladung (überstehend oder mit einem Gewicht, das die bei Volllast festgelegten Klassengrenzen überschreitet) zurückzuführen sind.

Solche Transporte müssen in Italien gelbe oder orangefarbene Blinklichter und eben diese reflektierende Tafel mit der Aufschrift (übersetzt) "Sondertransporte" haben.
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