Veröffentlicht am 29.05.2026

Anfang Mai 2026 parkte dieses Gespann mit einigen anderen vor dem Check-In im Bremerhavener Hafen.

Über die Ladung gibt es keine besonderen Details, Kenner werden die eh erkennen.

Der Vierachser ist recht neu gewesen, als ich den Truck vor die Kamera bekam.

Der kleine AdBlue-Tank steht direkt hinter der Vorderachse.

Auch wenn der AdBlue-Tank recht klein ist, kann eine Zugmaschine im Einsatz einen ordentlichen Durst haben.
Der silberne Actros von FTG ist ein ehemaliger Vorführer mit 250 Tonnen Gesamtzuggewicht von Panas aus Österreich.

Für 250 Tonnen ist der Actros SLT 4163 von Morschhäuser allerdings nicht ausgelegt.

Im Regelfall sind diese Mercedes-Zugmaschinen mit der großen Zusatzkühlung im Turm ausgestattet.

Die hydraulische Versorgung des Aufliegers wird von der Zugmaschine übernommen.

Wie üblich verfügt auch dieser Schwerlaster für mittlere Gewichte nicht über eine Anhängerkupplung am Heck.

Auf dem Turm liegen nur vier Druckkessel.

Links ist der Tank für das Hydrauliköl in Standardgröße zu erkennen.

Auch der Goldhofer-Semitieflader glänzte zum Zeitpunkt der Aufnahmen noch in frischem Lack.

Selbst die Ladefläche des Sechsachsers wirkte wie gerade vom Hersteller übernommen.

Die Antirutschmatten auf dem Klapprampen sehen aus, wie aus einem Prospekt-Shooting
.

Dieser Actros SLT 4163 kam im letzten Quartal 2020 in den Fuhrpark von Morschhäuser. Die werksseitige Auslieferung erfolgte im September 2020.
Die technische Ausstattung beider Zugmaschinen dürfte identich sein, auch wenn einige Jahre zwischen den Inbetriebnahmen liegen.

Auf der rechten Seite befindet sich nicht die große Zusatzkühlung, sondern nur Stauboxen.
Recht gut kann man den Unterschied beim Vergleich mit dem Actros SLT 4163 von Colonia auszumachen.

Natürlich fehlen auch die Lüftungsschlitze auf der rechten Seite.

Allerdings gibt es ein Details, welches ich wirklich noch nie bemerkt habe.

Der Fahrer scheint sich in den freien Zeiten gern körperlich auszupowern, denn die Griffe sind wohl nicht nur zum Festhalten
.

Es gab sogar einige Zeit einen vierachsigen Volvo FH16 mit 610 PS im Fuhrpark von Morschhäuser. Das ist allerdings schon etwas her. Die Fotos in Bremerhaven entstanden im Januar 2005.
Aufgebaut wurde der Schwerlaster bei Popp in Nürnberg.

Der Sattelteller ist nur einfach gelagert, da fast nur normale Straßentransporte mit dem Vierachser durchgeführt werden.

Leider lässt die unlackierte untere Fahrzeughälfte die Morschhäuser-Zugmaschinen etwas schlicht erscheinen.
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