Veröffentlicht am 23.05.2025

Dreiachser sind im Schwertransport-Bereich eher selten, diese Zugmaschine brachte häufiger Ladung nach Bremerhaven.

Das Typenschild passt zur Zugmaschine, die über die Mercedes-Niederlassung Hannover ausgeliefert wurde.

Bei der Auslieferung fehlte der Aufbau hinter dem Fahrerhaus allerdings noch.

Der AdBlue-Tank hat nur Kurzstreckenformat, der Freiraum unterm Batteriefach bleibt ungenutzt.

Im direkten Vergleich mit einem anderen Dreiachs-Arocs, der bei Titan mit einem Turm und passender Technik nachgerüstet wurde, fallen einige Unterschiede auf.
Die kleinen Tanks unten am Rahmen wurden in Sulzbach demontiert, schließlich gibt es einen großen Tank im Turm. Die Seitenverkleidungen gibt es vom Schwerlast-Spezialisten.

Der Weg zu den Anschlüssen für die Auflieger-Versorgung ist nicht so ganz einfach.

Doch es gibt noch mehr zu entdecken.

Wenn man den originalen SLT-Turm mit der Janny-Ausführung vergleicht, dann fällt nicht nur das komplett andere Design sowie die Unterschiede in der Bestückung auf.
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In Molsheim reicht der Tank nicht bis an die linke Fahrzeugkante, da dort meist ein senkrechter Hydrauliköltank steht.

Die Druckkessel liegen meist auf dem Turm, hier eine Etage tiefer.

Da nur mittlere Gewichte, meist bis 120 Tonnen Gesamtzuggewicht, gefahren werden, gibt es keine hydraulische Kupplung.

Die Halterungen könnten auch die typischen Mercedes-Verkleidungen aufnehmen.

Das Gerüst dazwischen ist allerdings eine Individual-Anfertigung, die vermutlich erst in Tschechien aufgesetzt wurde.

Über dem quer liegendem Dieseltank befinden sich drei stehende Stauboxen.

Der mittig angebrachte Tankstutzen ist aus meiner Sicht unpraktisch, da der Tank an beiden Seiten frei zugänglich ist.

Somit wäre die Befüllung wesentlich einfacher, aber vielleicht hat der eingesparte Tankstutzen einen eigenen Sinn
.

Die originalen Dieseltanks der Werksauslieferung blieben erhalten.

Bei den vierachsigen Arocs-Schwerlastern ist zwischen den Achsen weniger Platz.
Somit passt meist nichts mehr hinter den Endtopf auf der rechten Fahrzeugseite.

Wirklich interessante ist allerdings das Farbkleid des Dreiachsers.

Die untere Fahrzeughälfte ist in mattem Grau gehalten.

Aus der Erinnerung ist mir spontan kein anderer Schwerlaster mit Mattlack oder matter Folierung bekannt.

Der Dachbügel wurde mit vier kräftigen LED-Strahlern und zwei flachen Rundumleuchten bestückt.

Frontblitzer oder ähnliches sind nicht zu erkennen, nur der Abstandssensor unter dem Kennzeichen fällt auf.


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