Veröffentlicht am 07.12.2018

Auf der IAA 2018 präsentierte Mercedes diesen vierachsigen Schwerlast-Arocs.

Unter dem Fahrerhaus arbeitet weiterhin der bekannte Reihensechszylinder mit 625 PS.


Auf der linken Seite wurde hinter dem AdBlue-Tank noch ein Staufach für weitere Ausrüstung eingepasst.

Sogar eine Leiter wurde am Schwerlastturm untergebracht.


Dies verrät auch die nicht kardanisch aufgehängte Sattelplatte, die abseits fester Straßen von Vorteil ist.


Es ist einige Zeit vergangen und Mercedes überarbeitete den Schwerlast-Arocs grundlegend.

Von außen sind keine Unterschiede auszumachen: Die Kupplung am Heck für den Betrieb mit Ballastpritsche und Anhänger.

Auf der rechten Seite sitzt zwischen Vorder- und Vorlaufachse weiterhin der voluminöse Endtopf.

Wer am Windleitblech vorbeischaut, entdeckt die Träger für die Zusatzkühler.

Am Catwalk ist das Anschlußpanel für die Aufliegerversorgung, sowie zwei metallene Hemmschuhe zur Fahrzeugabsicherung.


Ansonsten sind keine auffälligen Besonderheiten hinter dem Fahrerhaus auszumachen.

Die wirklichen Neuerungen verstecken sich dort, wo der Fahrer Platz nimmt.

Also rein ins Fahrerhaus und einfach mal den Blick kreisen lassen.

Logischerweise ist im Messeexponat auch der Sitz des Copiloten soft gefedert und mit allem Komfort ausgestattet.

Aber uns geht es ja um den aktualisierten Arbeitsplatz des Fahrers, oder?

Etwas Zeit für den Blick auf die Ruhezone sollte trotzdem drin sein
.

Der Sitz erinnert fast an echte Sportbestuhlung, auf jeden Fall bequem, schließlich sitzt der Fahrer hier längere Zeit.

Ob nun jedes Arbeitsgerät mit Carbonpaket geordert wird, sollte eher bezweifelt werden, aber wer weiß
?

Schon auf den ersten Blick fallen etliche Veränderungen auf.

Das klassische Armaturenbrett mit den analogen Anzeigen ist einem flachen "Tablet" mit digitalen Anzeigen gewichen.

Beliebig anpassbar und mit wesentlich klarerer Gestaltung, bekommt der Fahrer viel bessere und eindeutigere Informationen.

Auch das klassische Multimedia-System mit Navi wurde durch eine komplett digitale Touchscreen-Einheit ersetzt.

Für die wichtigsten Funktionen gibt es Tasten unterhalb des Displays.

Warum Mercedes für eine Messe in Deutschland das System in einer anderen Sprache konfigurierte, wird wohl immer ein Geheimnis der Sternentrucker bleiben.

Der Blick hinter den Kühlergrill zeigt nur noch wenig von der eingesetzten Technik.

Abgesehen von einigen Einfüllstutzen ist nicht viel zu erkennen.



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