Veröffentlicht am 08.11.2024


Mitte September 2024 stand dieses ungewöhnliche Gespann an der Autobahn A7 kurz vor Hannover.

Der matte Schriftzug weist den Betreiber nicht als bekanntes deutsches Unternehmen aus.

Besonders auffällig ist das niedrige Fahrerhaus.

Warum diese Option gewählt wurde, obwohl genug Platz für die große XXL-Kabine vorhanden ist, ist mir unbekannt.

Die extrem hochragenden Endrohre auf beiden Seiten erinnern an die klassischen US-Hauber.
Allerdings stehen diese meist neben den Türen und direkt vor dem breiteren Sleeper. Ob viel Wärme vom Endtopf bei den langen Fahrten in den angrenzenden Ruhebereich strahlt, wissen wohl nur die Fahrer.

Beim Volvo aus Norwegen gibt es reichlich Abstand zu den langen Endrohren.

Schwarz, rot, Chrom und Alu, gern auch gebürstet - schlicht ist schick.

Da noch drei weitere Achsen für den Auflieger mitgeführt wurden, dürfte die Ladung wohl gewichtiger ausfallen.

Der Schrank ragt nicht über das Fahrerhaus hinaus und bietet Platz für Dieseltank und einige Ablagen.

Die Oberkante ist mit kräftigen Strahlern und einer Kamera bestückt.

Sämtliche Naben und Schrauben(kappen) wurden im gleichen Rotton wie der Rahmen lackiert.

Die Stecker- und Buchsenleisten wurden etwas versenkt montiert.

Auf dem Schwanenhals steht ein weiterer kleiner Schrank im passenden Look.

Der Heckbereich ist komplett verkleidet und mit LED-Strahlern bestückt.

Weitere Beleuchtung gibt es am Auflieger.

Den Aufstieg mit dem Endrohr vorm oder am Bauch muss man mögen
.

Die Schutzklappe der Kamera öffnet sich nur, wenn die Sicht nach hinten gebraucht wird.

So ganz einfach ist der Weg zu den Tankstutzen und Anschlüssen nicht.

Früher ein beliebtes Detail an Fernzügen, inzwischen echt rares Erkennungsmerkmal von Fahrern mit Begeisterung für den Job oder zumindest für das eigene Fahrzeug: Reifen mit weißer Beschriftung.
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Bisher ist mir nur ein weiterer Volvo mit dem flachen Fahrerhaus begegnet. Bei diesem vierachsigen Volvo FH16 mit 750 PS von Prangl fehlen ebenfalls einige Zentimeter in der Höhe.
Der Alpentruck verfügte beim 2022er-Besuch in Cuxhaven sogar über eine Anbolzachse, damit eine höhere Sattellast möglich ist.

Die Gehäuse der LED-Balken über der Sonnenblende sind ebenfalls im schwarz gehalten.

Zusätzlich zu den beiden Rundumleuchten auf dem Schrank gibt es zwei weitere neben dem Dachbalken.

Im Kühlergrill gibt es keine Frontblitzer, stattdessen ein Rahmen mit einfacher Kupplung für den Notfall.

Die kleinen Positionsleuchten gehörten früher an fast jeden Truck, inzwischen sind diese eher eine sentimentale Spielerei.


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