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Tatra Phoenix T158 8x8.2 (8P3R 43.408)

Veröffentlicht am 10.04.2020

Auf in die Wüste

(c) www.hadel.net

Im April 2020 kamen gleich mehrere dieser sandfarbenen Vierachser im Bremerhavener Hafen zur Verschiffung an.

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Die Farbgebung entspricht der Umgebung des neuen Einsatzgebietes.

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Als Zielhafen ist in den Versandpapieren Abu Dhabi in den Vereinigten Arabischen Emiraten angegeben.

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Dies erklärt ebenfalls die mächtige Offroad-Single-Bereifung im Format 16R20 auf allen vier Achsen.

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Auf dem Trailer konnte man eine Stärke des Tschechen perfekt erkennen.

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Gewaltige Achsverschränkungen sind für Tatra kein Problem, perfekt für schwerste Geländeeinsätze.

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Um das Notwendigste mitzunehmen, gibt es eine Box mit Klappe, die oben sogar Aufnahmen für Hemmschuhe hat.

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Links sitzt mittig zwischen den beiden Achspaaren ein Dieseltank.

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Dem Steg fehlt allerdings die ausziehbare Leiter und der Aufstieg ist nur schwer möglich.

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Für die verschiedenen Positionen des Satteltellers sind die Traglasten schick ins Blech gelasert worden.

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Ähnlich dürften die Achsen stehen, wenn eine kleine Kuppe überfahren wird.

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Hinter der letzten Achse endet der Rahmen mit den beiden stabilen Bergeösen und der Anhängerkupplung.

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Die Rückleuchten haben zwar Schutzrahmen, aber keine Steinschlaggitter.

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Jede Achse ist luftgefedert und kann so komplett eigenständig ein- und ausfedern.

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Die Achsgelenke an den Differentialen sind mit Kappen vor Einschlägen geschützt.

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Auf allen Achsen sind jeweils nur zwei Geländereifen aufgezogen, es gibt also keine Zwillingsbereifung.

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Neben der rechten Rückleuchte erkennt der Fachmann das Ende eines Bergeseils samt Öse.

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Gerade bei militärischen Zugmaschinen ist diese Ausstattungsdetail häufiger anzutreffen.

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Alles was nicht festgeschraubt zum neuen Besitzer überführt werden kann, befindet sich in der Holzkiste auf dem Rahmen.

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Für Fahrten auf weichem Untergrund muss der Druck in den Reifen reduziert werden, auf Asphalt müssen diese wieder aufgepumpt werden. Dies ist mit der integrierten Luftregelanlage problemlos aus dem Fahrerhaus möglich. Von außen ist die verbaute Anlage am Steg auf den Felgen zur Luftführung gut zu erkennen.

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Druckkessel sind neben den Kardanwellen zu finden.

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Hydraulische Zugwinden zeichnen sich durch eine gleichmäßige Leistung aus.

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Diese eher kleine Zugeinrichtung verfügt über eine andere Besonderheit, doch dazu später mehr.

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Hinter dem Fahrerhaus befindet sich ein zweiter großer Dieseltank und eine stabile Schleppstange.

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Da nicht überall die europäischen Abgasvorschriften gelten, wird kein AdBlue-Tank mitgeführt.

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Das eingelagerte Reserverad kann mit dem Hydraulikarm abgelassen werden.

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Für den Vortrieb sorgen nicht nur acht Geländereifen, sondern auch ein PACCAR MX300 Euro3-Motor.

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Der Reihensechszylinder erzeugt aus 12,9 Litern satte 408 PS nd wer es braucht, kann auch Euro5 bekommen.

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Vorhin sprach ich eine Besonderheit der hydraulischen Winde an - wer hat es schon jetzt entdeckt?

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Wenn die Besatzung etwas Zeit investiert, kann das Seil an der Front unter dem rechten Scheinwerfer herausgeführt werden.

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Um bei Konvoifahrten gute Sicht zu gewährleisten, sind die Scheinwerfer und Nebelstrahler mit Steinschlaggitter geschützt.

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Natürlich fehlen die Bergeösen unter dem Kühlergrill für eine zügige und einfache Bergung nicht.

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Auffällig ist die Verwendung des mittellangen und flachen Fahrerhauses aus dem DAF-Regal.

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Damit an steilen Böschungen die untere Trittstufe nicht wegrasiert wird, ist diese mit stabilen Gummis befestigt.

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Für den Vortrieb sorgt ein Getriebe vom Typ ZF 16S 2230 TO mit 16 Vorwärts- und zwei Rückwärtsgängen.

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Das maximale Drehmoment von 2000 Nm steht im Drehzahlbereich zwischen 1000 und 1400 U/min zur Verfügung.

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