Veröffentlicht am 21.08.2026

Ende Juli 2026 kam dieses Gespann nach Bremerhaven und hatte zum Zeitpunkt der Aufnahmen bereits geladen.

Die kleinen Windflaps mit den filigranen Folierungen stechen sofort ins Auge.

Üblicherweise sind diese nicht besonders hervorgehoben. Stattdessen sind die Frontelemente darunter oder auch der gesamte Stoßfängerbereich mit Schraffurfolien beklebt.
Der MAN TGX 41.640 von Regel ist nur ein Beispiel von vielen Schwerlastern.

Es gibt auch Gemeinsamkeiten, wie die große Registerkupplung an der Front beider Zugmaschinen.

Hat schonmal jemand gelbe Michelin-Männchen auf großer Reise gesehen?

Mittig dazwischen stehen vier kräftige LED-Strahler für die gute Sicht bei Nachtfahrten.

2022 kam ein MAN TGX 41.680 der Vorgeneration aus dem Schmidbauer-Fuhrpark München für einen Satz Fotos nach Bremerhaven.
Die Veränderungen in den Jahren sind dezent und fallen erst bei wirklich genauem Vergleich auf.

Beide Zugmaschinen tragen schattierte, angeschnittene Firmenicons auf der Seite des Fahrerhauses.

Etliche Jahre zuvor wurden den Schwerlastern hinter dem Turm noch eine aufwändige Schrankkonstruktion mit Reserverad-Parkplatz spendiert.
Scheinbar ist diese Sonderlösung einer Kosten-/Nutzen-Prüfung unterzogen worden.

Der Platz zwischen den ersten beiden Achsen wurde komplett ausgefüllt.

Auch wenn die individuelle Schrankwand fehlt, gibt es Möglichkeiten Transportzubehör unterzubringen.

Die Hydraulikversorgung wurde auf den Schwanenhals ausgelagert.

Diese Lösung ist wesentlich günstiger und einfacher wartbar als die Versorgung durch die Zugmaschine.

Der Sattelteller ist einfach gelagert, denn ins schwere Gelände muss der Vierachser höchst selten.

Die Kupplung am hinteren Rahmen erlaubt Einsätze mit Anhänger oder auch als eine Zugmaschine in einer Reihe mehrerer.

Auf dem 4+6-Tiefbett von Scheuerle befand sich ein Trafo auf dem Weg zum finalen Einsatzort.

Die Ablieferung des 70 Tonnen schweren Spannungswandlers erfolgt in Reisach-Ost nahe Pegnitz.

Die Achsen wurden aus zwei Dreiachs- und einem Vierachsmodul zusammengestellt.

Auffällig ist das Fehlen der üblichen, nach hinten ausgerichteten Zusatzstrahler.

Die Spaltmasse der oberen Box sind eher ungewöhnich
.

Die gering angelaufenen Verkleidungen der Endrohre legen die Vermutung nahe, dass dieser Schwerlaster erst wenig gelaufen ist.

Wer genau hinschaut, entdeckt ein ungewolltes Detail, welches erst nachträglich an den Vierachser kam
.

Der freie Platz auf der rechten Seite rund um den Endtopf wurde mit passenden Staufächern befüllt.

Veränderungen zwischen den Generationen verschwinden mit der Zeit aus dem Gedächtnis.
Im direkten Vergleich der Fahrerhäuser findet man etliche kleine oder auch größere Abweichungen. Der MAN TGX 41.560 8x4 XXL von Schmidbauer (M-C 591) war im Sommer 2020 in Bremerhaven.

Aber die gelben Michelin-Männchen finde ich einfach Hammer
!


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