Veröffentlicht am 17.10.2003

Beim ersten Anblick habe ich mich beim Baujahr sehr verschätzt, als ich diesen Kran entdeckte. Ich habe bei dem Kran auf ein höheres Fahrzeugalter getippt. Nicht wegen dem Zustand (wirklich kaum Rost oder so!), einfach Aufgrund der Bauweise.

Hinter der Doppelkabine und dem Tank steht auf Stützen ein zusätzliches 1300kg-Gewicht.

Das Betriebsgewicht ist mit 28,5 Tonnen angegeben, die zulässige Höchstgeschwindigkeit liegt vermutlich bei 72 km/h, wie es damals bei Fahrzeugkranen dieser Größe üblich war.

Der Blick in die Kabine zeigt, daß die beiden Sitzplätze hintereinander angeordnet sind. So konnte man eine schmale Kabine verwenden und der Teleskopmast konnte, trotz mittiger Ablage, sehr niedrig abgelegt und eine Fahrzeughöhe von rund 3 Metern erreicht werden.

Das Armaturenbrett mit vielen Rundinstrumenten, Kontrollampen, Schaltern und
dem Tacho/Fahrtenschreiber auf der rechten Seite.

Die Gitterspitze ist nicht neigbar.

Durch die Platzierung des Motors neben der Kabine ist die Bodenfreiheit vorn enorm.

Das Gegengewicht und die Winde ragen sehr weit hintenüber.

Die maximale Tragfähigkeit liegt bei 32 Tonnen.

Am Drehkranz ist der frei zugängliche Drehmotor zu sehen.

Im Vergleich mit aktuellen Autokränen wesentlich mehr Fahrzeuglänge und viel mehr Platz zwischen den verschiedenen Baugruppen.

Die Stützteller sind vorn wie hinten in Stützennähe angebracht und
müssen während der Fahrt demontiert werden.


Der freihängende Kühler unter der Winde am Oberwagen.

Für jede Stütze zwei Hebel: ein- / ausfahren und senken / heben.

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