Veröffentlicht am 03.05.2019

Schon kurz nach 20 Uhr erteilten die offiziellen Begleiter die Startfreigabe und die Motoren konnten angelassen werden.

Der Name im Zugfahrzeug dürfte den meisten Schwerlastfans wohlbekannt sein.

Auf den ersten Metern gab es keine besonderen Herausforderungen für das Team.

Die gut ausgebaute Kreuzung konnte auch von dem überbreiten Gespann nicht ausgefüllt werden.

Für den Gegenverkehr wurde die zweipspurige Straße von der Polizeibegleitung im vorwege gesperrt.

Abgesehen davon dprfte auch ohne das Verkehrsaufkommen im Industriegebiet zu dieser Zeit überschaubar sein.

Außerhalb der ORtschaft lief es dann locker und flüssig - sozusagen sportlich in die Kurve gelegt
.

Immer wenn es enger wurde, standen interessierte Fotografen für gute Fotos bereit.

Die Auffahrt zur B5 erforderte dann erstmals reduzierte Geschwindigkeit.

Mit einem derart langen und breiten Gespann ist eine einspurige Zufahrt durchaus eine echte Prüfung.

Aber dafür ist ja der Seuermann auf der zweiten Achssammlung dabei.

Er muss dafür sorgen, dass sowohl Ladung als auch alle Achsen möglichst genau über dem Asphaltband bleiben.

Der Fahrer im hinteren Schubfahrzeug muss nur für ausreichend Druck sorgen.

Auf der B5 angekommen, dauerte es einen kurzen Moment, bis der Gegenverkehr von der Polizei abgeleitet war.

Obwohl die Bundesstraße ordentlich ausgebaut ist, bleib kein Platz für entgegenkommende Fahrzeuge.

Vorallem weil nach einigen Kilometern die Straße komplett belegt wurde.

Normalerweise Auffahrt, jetzt für den Schwertransport zur Abfahrt umfunktioniert, ging es entgegen der Fahrtrichtung weiter.

Ganz rechts im Bild ist ein Teil des Umspannwerks in Wilster zu erkennen.

Da hier etliche schwere Güter benötigt wurden, hatte man bereits im Vorwege eine eigene Abzweigung an der Abfahrt geschaffen.

Durch die einfache Zuwegung dauerte die Überfahrt nur rund eine Stunde.

Für die letzten Meter wurde eine Schotterstraße angelegt, die teilweise mit Metallplatten ausgelegt wurde.

Logischerweise gibt es hier keine Platzprobleme.

Rund 60 Minuten nach dem Start hatten alle Beteiligten schon das Ziel vor Augen.

Derart kurze Touren kommen öfter in der Schwerlast-Branche vor, z.B. vom Hersteller zum Hafen oder umgekehrt.

Allerdings nahezu niemals täglich in immer gleicher Weise und das eine ganze Woche lang.

So gesehen verdienen diese Transporte vermutlich sogar den Wirtschaftlichkeitspreis 2018
.

Im Schwertransport Magazin (Ausgabe 83) erschien ein doppelseitiger Bericht dieses Transports mit den beiden ganz speziellen Vierachsern der Schwerlast-Spezialisten aus Michelfeld. Hier kann der Artikel als PDF heruntergeladen werden!
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