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Verladung einer Brecheranlage im Bremerhavener Hafen, Juli 2019 (Teil 2)

Veröffentlicht am 10.01.2020

Rauf auf´s Schiff!

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Rund eine Stunde nachdem die Motoren angelassen wurden, steuerte die Brecheranlage auf die "BigLift Barentsz" zu.

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Wenn man den Fahrer des Gebäudes mit der Gesamthöhe vergleicht, kann man diese kaum abschätzen.

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Rund 33 Meter hoch, 23,5 Mter Breit und nahezu genauso lang - zu übersehen ist der graue Kasten wirklich nicht.

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Der Kapitän des Schwerlastschiffs hatte die Ladefläche schon passend zur Kaimauer abgesenkt.

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Über die vier zuvor ausgelegten Rampen rollte un alles Richtung Kaimauer.

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Ganz rechts im Bild kann man die blauen Stahlrampen zur Überfahrt auf die "BigLift Barentsz" sehen.

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Jede der vier Achslinien wurde von einem eigenen Powerpack versorgt, aber gesteuert hat nur ein Mann.

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Für die gute Fahrt und genaue Übersicht an allen Ecken und Seiten sorgten mehrere Kollegen.

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Darum gehörte die Funkverbindung über die Kopfhörer zu den wichtigsten Informationssystemen.

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Ohne die vielen Augenpaare an allen Ecken würde die Technik allein allerdings nicht helfen.

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Während der Überfahrt rollte die Brecheranalge nur sehr langsam.

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Durch das hohe Gwicht, mussten die Ballasttanks des Schwerlastschiffs pssend geleert werden.

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Nur so konnte die 173 Meter lange "Barentsz" immer perfekt austariert werden.

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Eine ungewollte Rollbewegung würde den schwimmenden Untersatz unweigerlich von der Kaimauer wegdrücken.

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Gerade während dieser Phase kam es auf das gute Zusammenspiel aller Beteiligten an.

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Schließlich rollten gerade 1470 Tonnen Ladung plus dem Eigengewicht der vielen Achslinien auf die Ladefläche.

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Da hier mehrere Höhenunterschiede zu meistern waren, hatte die Hydraulik der Scheuerle-Einheiten reichlich zu tun.

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Auf dieser Seite konnte man gut erkennen, wie unterschiedlich die Achsen ausgefahren wurden, um alles in Waage zu halten.

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Man sollte die Schweierigkeit nicht unterschätzen, kleinste Bewegungen richtig zu deuten.

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Obwohl über eine variable Brücke vom Festland auf ein Schiff gefahren wurde, war das Gebäude immer perfekt ausgerichtet.

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Auch aus der anderen Richtung war zu keinem Zeitpunkt auch nur die kleinste Schieflage zu erkennen.

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Hier nochmals die Brücke mit den Kontrolleuren im Detail.

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Nach einiger Zeit war die Ladefläche erreicht, damit allerdings noch nicht das endgülige Ziel.

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Über die Fernsteuerung wurden die Achsen nun mächtig in Bewegung gebracht.

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Die geplante, abschliessende Parkposition war nahe der Aufbauten der "BigLift Barentsz".

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Somit musste der Transport nun um exakt 90 Grad gedreht werden. Man beachte die Achsausrichtung bei der Wende.

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Dann rollte die Brecheranlage auf den vorderen Bereich der Ladefläche.

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Auch hier musste der Kapitän das Schiff durch Umpumpen in den Ballasttanks ausrichten.

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Das Absetzen und Verschweißen der Brecheranlage auf der Ladefläche begann nur wenig später und dauerte auch noch über den folgenden Tag hinaus an. Eine derartige Fracht muss halt wirklich hochseefest gesichert werden.


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