Veröffentlicht am 09.01.2026

1970 präsentierte Toyota die Urversion des Celica.

9171 war die Celica so verbreitet, dass in Deutschland erstmal bemerkte, dass die Japaner kommen.

Ja man schmunzelte und wollte es nicht glauben, dass diese Fahrzeuge irgendwann zur echten Alternative werden könnten.

Während neue Modellvarianten kaum Käufer und Fans fanden, wurde unbemerkt das erste professionelle Rallye-Gerät aufgebaut.

Treibende Kraft dahinter war der Schwede Ove Andersson, der das Toyota Team Europe gründete.

Ab 1980 stieg das TTE mit Sitz in Köln zur festen Größe im Rallye-Zirkus auf.

Damals noch mit klassischem Heckantrieb.

1982 startete das neue Regelwerk für die Gruppe B.

Neben schier unfassbaren Motorleistungen wurde der Allradantrieb erlaubt.

Initiiert wurde die Genehmigung von Audi, die damit viele andere Teams überraschte.

Auf den Rennstrecken gab es plötzlich in der Topliga zwei Klassen.

Die Hecktriebler waren mit einem Schlag und ohne eigenes Zutun auf fast allen Pisten unterlegen.

Doch es gab Strecken, auf denen die Celicas mit Twin-Cam-Turbo Siege einfahren konnten.

Hier die Erfolgsliste:
1983 Rallye Elfenbeinküste
1984 Safari Rallye in Kenia
1985 Rallye Elfenbeinküste & Safari Rallye
1986 Rallye Elfenbeinküste & Safari Rallye

Robustheit und simple Technik waren auf diesen materialmordenen Langstrecken-Events die Garanten für den Erfolg.

Bei der 1986er Rallye Elfenbeinküste holte Björn Waldegard mit diesem Fahrzeug den Gesamtsieg.

Schon beim Blick auf die spezielle Befestigung der Heckscheibe erkennt man einfache aber stabile Lösungsansätze.

Auch wenn mit dieser Idee keine Designpreise zu gewinnen waren, konnte man mit einigen Erfolgen die Zeit bis zum eigenen Allradantrieb überbrücken.

Einige andere Hersteller hatten zu gleicher Zeit keine Siege vorzuweisen.

Trotzdem wurde der Toyota in Europa nicht zum Verkaufsschlager.

Am Heck hat sich einiges verändert, denn die klassische Stoßstange stört mehr als dass sie nutzt.

Am Stahlbügel können Bergungsseile und helfende Hände viel besser andocken.

Fremde Hilfe wurde nur selten benötigt, denn stabil genug war der sportliche Japaner von TTE.

Klein, leicht und zum WM-Seriensieger auf die Räder gestellt, entwickelte Lancia diesen kleinen Flitzer.
Nur 502 Exemplare wurden bei Bertone vom Lancia Stratos HF in der Zeit zwischen 1972 und 1976 gebaut. Im November 1971 gab es eine fast endgültige Version mit dem quer vor der Hinterachse montierten Ferrari-V6 und Kunststoffkarosserie. Natürlich ohne den Segen aus Maranello
.

Auffällig ist die Fahrzeuglänge, die damals gern das Format von Familienlimousinen hatte.

Seit vielen Jahren setzt man auf Kompaktwagen mit kurzem Radstand, die wendiger sind und viel besser durch Kurven gehen.

Schon der Audi quattro S1 für die Gruppe B von 1986 wurde hinter der ersten Sitzreihe massiv verkürzt.
Durch gewaltige Verbreitungen konnten die möglichen Kurvengeschwindigkeiten auf ein ganz neues Level gehoben werden. Im direkten Vergleich war die Celica noch dezent verbreitert.

Für den direkten Kontakt mit den Streckenposten, um beispielsweise die Tourkarten abstempeln zu lassen, gab es diese kleinen Schiebeöffnungen in den fest verschraubten Seitenfenster aus Acryl oder Plexiglas.

Die Buchstaben hinter den Namen geben für den Notfall die Blutgruppen und Rhesusfaktor von Fahrer und Beifahrer.

Die Toyota Celica wurde auf der Bremen Classic Motorshow 2025 fotografiert.

Für Fans von Young- und Oldtimern ist diese Veranstaltung ein Pflichttermin, darum den nächsten Termin unbedingt vormerken!
Von | Bis | Ort | Info |
|---|---|---|---|
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