Veröffentlicht am 06.02.2026

Die lange Wartezeit bis zur Eröffnung hat den freundlichen Herrn mit dem Tablett schon etwas in Schräglage gebracht
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46.722 Besuchende bei der 24. Bremen Classic Motorshow 2026
Wer am Wochenende durch die Hallen der MESSE BREMEN ging, spürte es sofort: strahlende Gesichter, intensive Fachgespräche, reges Netzwerken und staunende Blicke an jeder Ecke. Die Bremen Classic Motorshow hat einmal mehr eindrucksvoll bewiesen, warum sie als der Saisonstart der deutschen Oldtimer- und Klassikerszene gilt – und damit weit über Bremen hinausstrahlt. Insgesamt 46.277 Fans automobiler Geschichte pilgerten von Freitag bis Sonntag, 30. Januar bis 1. Februar, an die Bürgerweide und sorgten für eine Atmosphäre, die von Begeisterung, Austausch und echter Leidenschaft geprägt war. Im Vergleich: 2025 kamen 46.713 Personen zur Veranstaltung und sorgten für einen Besucherrekord.
"Die Nachfrage ist weiterhin ungebrochen", resümiert Projektleiter Frank Ruge. "Wir waren bereits vor Weihnachten ausgebucht – ein starkes Signal, das uns sehr optimistisch stimmt." Für Ruge ist der Erfolg kein Zufall, sondern das Ergebnis von 24 Jahren Kontinuität, Professionalität und dem klaren Anspruch, sich inhaltlich stetig weiterzuentwickeln. "Wir wollen sowohl die erfahrene Generation abholen als auch junge Menschen für automobile Kultur begeistern. Deshalb setzen wir gezielt neue Impulse – etwa mit den Modern Classics oder der Nachwuchsfläche – und stärken zugleich unsere kommunikative Präsenz über soziale Medien, Bewegtbildformate und Interaktion."
Dass die Bremen Classic Motorshow längst mehr ist als eine reine Messe, zeigte sich auch in diesem Jahr: Erlebnis, Entertainment und Fachlichkeit gingen Hand in Hand. Formate wie die Petromobilia Auktion oder die Live-Talks mit Persönlichkeiten wie Volker Strycek, John Wheeler und Ernst Kopp zogen das Publikum in ihren Bann und sorgten an allen drei Tagen für volle Gänge.
In Branchenkreisen gilt die Bremen Classic Motorshow traditionell als Gradmesser für das kommende Jahr. Läuft es in Bremen gut, zieht sich dieser Rückenwind erfahrungsgemäß durch das gesamte Jahr. Genau diesen Schwung möchte das Team um Ruge auch mitnehmen, wenn die Veranstaltung im kommenden Jahr ihre Jubiläumsausgabe feiert: von Freitag bis Sonntag, 5. bis 7. Februar 2027, in der MESSE BREMEN – getragen vom starken Support einer engagierten Community und mit dem klaren Anspruch, auch künftig Maßstäbe zum Saisonstart zu setzen.
Für Fans von Young- und Oldtimern ist diese Veranstaltung ein Pflichttermin, darum den nächsten Termin unbedingt vormerken!
Von | Bis | Ort | Info |
|---|---|---|---|
Februar | 2027 | ||
05.02.2027 | 07.02.2027 | Bremen | Bremen Classic Motorshow Der Bericht vom 2026er Saisonauftakt... |

Wer kennt es nicht? Beim Oldtimer gibt es immer was zu reparieren, egal ob Daily-Driver oder Wertanlage.

Die Fotos meines Messerundgangs entstanden am Freitag Morgen, bevor sich Zuschauerströme durch die Hallen bewegten.

Ende September 1972 wurde dieser VW 412 Variant LE mit 1,7 Liter-Vierzylinder und 80 PS an einen VW-Mitarbeiter übergeben. Die Aufpreisliste umfasste eine beheizbare Heckscheibe, den rechten Außenspiegel, Kopfstützen vorn und Stahlgürtelreifen.

Damals gab es in Deutschland viele Karosseriebauer, die aus normalen Personenwagen Einsatzfahrzeuge für Polizei und Rettungsdienste oder auch Leichenwagen gebaut haben.

Dieser 1986er Fiat 124 DS von Pininfarina zaubert aus einem 2-Liter-Motor stolze 105 PS, Kostenpunkt 23.500,- Euro.

Sportlicher kommt dieser 1971er Fiat Dino 2400 Spider daher. 179 PS aus 2,4 Liter und unter 15.000 Kilometer ergeben einen Preis von 134.900,- Euro, jedenfalls wenn man nicht feilschen kann oder möchte
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Zwischen 1963 und 1966 rollte der BMW 1800 ti mit Leistungen zwischen 90 und 110 PS aus zwei Solex-Vergasern vom Band.

Als reines Ausstellungsstück ist dieser 1973er BMW 2500 nach Bremen gekommen. Manchmal hilft alles Geld nicht
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Es gab aber auch andere flache Zweitürer in silber.

Aufgrund mangelnder Strecken dürfte dieser Schienen-Bulli wohl weiter im Besitz der VW-Klassikabteilung bleiben. Offiziell wird der Kleinwagen Nr. 20-5011 als BA-Draisine 200 oder Klv-20 (Kleinwagen mit Verbrenner) geführt.

Im T1 "Samba" werkelt Technik vom e-up! und spendiert dem Elektro-Mobil satte 83 PS und einen Topspeed von 130 Sachen.

Das halbierte Blechkleid erlaubt tiefe Einblicke in die historische Technik.

Kuschelige Kleinstwagen liegen derzeit hoch im Trend.

Für relativ kleines Geld gibt es diesen Speedster Replika von 1982 mit Willibald Tuning samt Weber-Doppelvergaser.

Natürlich ist es auch möglich, den eigenen Oldtimer von Grund auf aufzubauen. Kostet natürlich Geld und Zeit...

Der Goliath GD 750 ist ein originales Bremer Automobil und dieser war der erste Firmenwagen von Schramm Verpackungen.

Gebrauchte Unimogs sind beliebte Sammlermodelle mit hohem Nutzwert und in gutem Zustand mit entsprechenden Preisen.

2008 machte die Deutschlandfahrt für historische Nutzfahrzeuge in Cuxhaven Station. Dabei waren auch einige schicke Magirus-Deutz Sirius dabei. Es lohnt also auch der Blick nach draußen.
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Auch wenn das nackige Blechkleid an einen Veritas erinnert, handelt es sich hier um einen 1934er BMW 309 Spezial 3,5-Liter-V8.

Dieses recht unbekannte Cabrio wurde von Hebmüller mit ganz eigener Käfer-Karosserie ausgestattet.


Mit 87.500,- Mark war der Jensen FF, die Allradversion des Interceptor, zu seiner Verkaufszeit fast 20.000,- Mark teurer als ein Lamborghini Miura.
Eine echte Hausnummer!
Um so ärgerlicher war die Anreise des Allradlers nach Bremen. Leider sorgte ein kurzer Moment des Vollkontakts für eine ungewollte Kaltverformung, die dem Besitzer wahrlich keine Freudentränen ins Gesicht trieb. Trotzdem konnte er den ersten Schreck und die Situation wenigstens mit Galgenhumor und einem Edding verarbeiten.

46 Jahre alt, immer noch komplett unrestauriert und im ersten Lack wurde dieser Ford Fiesta S mit nur 17800 km angeboten.

Der Ford RS200 war ausschließlich für den Einsatz im Rallyesport in der damaligen Gruppe B konzipiert worden und weist daher die dafür typischen Merkmale wie einen Allradantrieb und einen Mittelmotor auf..

Toyota 222D - Entwickelt und glatt vergessen
!
Toyotas 4x4-Rallye-Ungetüm sollte in der Gruppe S antreten, die als Nachfolger für die mörderische Gruppe B ab 1987 geplant war. Sicherheitsbedenken machten der Gruppe S einen Strich durch die Rechnung und Toyota ordnete die Vernichtung der zwei entstandenen Prototypen an. Irgendwie überlebte ein Exemplar in Deutschland, welches erst 2017 komplettiert wurde.

Einen SVX haben wohl nur wenige jemals auf der Straße zu sehen bekommen. Mit den typischen Subaru-Markenzeichen wie Allrad-Antrieb und Boxermotor war dieser Flitzer für sportliches Fahren konzipiert.

1993 trat der Opel Calibra V6 4x4 erstmals in der DTM an, der 2,5-Liter-Motor liefert 450 PS.

Der Golf II Bimotor "Pikes Peak" versteckt unter der Kunststoffhülle zwei Turbomotoren mit insgesamt 652 PS.

Dieser weiße Porsche 959 gehört nicht zu den offiziell 292 gebauten Exemplaren. Dieser Prototyp, werksseitig als 959 S bezeichnet, wurde für Hochgeschwindigkeitsversuche gebaut. Da sich unter den Porsche-Versuchsfahrern kein Freiwilliger fand, wurde Walter Röhrl ohne das Wissen seines Arbeitgebers Audi engagiert.
1988 kaufte Walter Röhl das Einzelstück und behielt es bis 2002. Aktuell gehört es zum Nationales Automuseum "The Loh Collection". Inzwischen werden Serienfahrzeuge für Beträge um 1,6 Millionen Euro gehandelt.

Niemand hat es geahnt, dass unter dem Kunststoffkleid des Lamborghini Diablo anstelle des üblichen V12 mit 5,7 Litern die Antriebstechnik des kommenden Bugatti Veyron getestet wurde. 16 Zylinder in W-Anordnung, 8-Liter, vier Turbolader generieren 1001 PS und 1250 Nm Drehmoment vermutete hier niemand. Zwischen Motor und den Einzelsitzen werkelt ein 7-Gang-Direktschaltgetriebe. Die fehlende Seitenverkleidung erlaubt den Blick in das mit viel Technik vollgestopfte Heck.

Satte 150.000.- Mark waren 1990 fällig, um diesen 259 km/h-Flitzer mit AMG 300 E 2.4-Schriftzug sein Eigen nennen zu können.

Der Mazda RX-7 fällt durch den Motorsound des Wankelmotors sofort auf, dem Fahrer wird die Trinkfestigkeit in Erinnerung bleiben. Ich durfte damals auch einige Tankfüllungen im Japaner versenken - Spaß gemacht hat es schon
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Alpina - Autokult, der aktuell leider zur Marketingmarke mutiert, gründet auf leistungsgesteigerten BMW, wie diesem B8 4.6 V8.

Dass es vom Subaru WRX auch eine Kombiversion gab, dürfte vielen Autofans nicht bekannt sein.

Dieser Audi 200 Turbo quattro Trans-Am in der Straßenversion war das einzige Präsentationsfahrzeug für die US-Rennserie.

Über diesen auffälligen Audi mit den Namen M. Mouton und F. Pons auf den Kotflügeln gibt es nichts mehr zu schreiben.

Der "Kurze" wurde auf der IAA 1983 vorgestellt und war mit 306 PS der leistungsstärkste deutsche Serienwagen.

Zum Abschluss noch ein Fahrzeug mit Personal: Der DKW Munga (Mehrzweck-Universal-Geländewagen mit Allradantrieb) wurde von Auto Union zwischen 1956 und 1968 in Ingolstadt gebaut.
Unbeschreibliche Leistung
Diablo VT 16.4 Testträger
Für Fans von Young- und Oldtimern ist diese Veranstaltung ein Pflichttermin, darum den nächsten Termin unbedingt vormerken!
Von | Bis | Ort | Info |
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Februar | 2027 | ||
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