Veröffentlicht am 12.04.2019
Fotos: photo gawid "Elchshot"

Bereits im Januar 2016 lief der letzte Land Rover Defender vom Band - seit dem warten die Fans auf den Nachfolger.

Im Frühling 2019 war es dann soweit und auf und rund um den Nürburgring ging dieser Erlkönig auf Probefahrten.

Die klare und kantige Front ist gerade für alle treuen Stammkäufer des echten Landys ein wichtiges Merkmal.

Das Heck dürfte etwas gefälliger ausfallen und wird zumindest bei diesen Touren noch bestens versteckt.

Ab der C-Säule wirkt es, als hätten Möbelbauer einen folierten Schrank ans Heck geflanscht.

Ganz so schlicht und eckig wird es später hinten nicht zugehen, obgleich die Aerodynamik nicht ganz so wichtig ist.

Das Fehrwerk verfgt über eine auffällig breite Spur, gut am rechten Kotflügel zu erkennen.

Die großen verdeckten Lüftungsöffnungen machn auf dicke Hose, obwohl nur ein Zweiliter-Diesel unter der Haube werkelt.

Die Schnellverschlüsse an der Motorhaube sind meist nur im Motorsport und bei Militärtrucks zu finden.

Allein der Bereich der hinteren Tür zeigt, wie massiv hier versucht wird,die Formen zu verstecken.

Wer hier auf den hinteren Kotflügel schaut, dürfte sich über die stattlichen Pausbacken an der Hinterachse wundern.

Nun die Überraschung: Die hintere Tür ist entspricht scheinbar schon der späteren Serie!


Für den richtigen Geländeeinsatz wird es den Defender 90 geben, der als Zweitürer mit extrem kurzen Überhängen geben.

Der Defender 110 ist die Alltagsvariante mit hohem Nutzwert und vermutlich der Bestseller der Baureihe.

Ob es darüber hinaus auch wieder einen langen Defender 130 geben wird, ist derzeit nicht bekannt.

Der Verkaufsstart wird derzeit hinter vorgehaltener Hand für das Frühjahr 2020 herumgeflüstert.

Somit könnte die Premiere auf der IAA 2019 in Frankfurt erfolgen.

Oder Rover wartet bis zum Frühjahrsstart 2020 in Genf - wer weiß es jetzt schon
?

Auch wenn es fast extrem verkleinert wirkt, könnten die quadratischen Heckleuchten wirklich schon der Serie entstammen.

Aufgrund eigener Erfahrung finde ich eine Tür am Heck eher "praxisuntauglich" und würde eine Klappe bevorzugen. Bei einem richtig platzierten Kreuz auf dem Bestellschein und entsprechendes Geld wird vom Werk sogar ein Reserverad ans Heck genagelt.

Aber das dürfte wohl eher eine persönliche Vorliebe sein
.
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