Veröffentlicht am 06.07.2018
!Fotos: photo gawid "Elchshot"

Im Sommer 2018 startete Mercedes eine Testoffensive für den neuen GLE. der spätestens im Herbst 2018 in den Verkauf kommt.

Im W167 wird die Technik aus der E- und der S-Klasse zum Einsatz kommen, schießlich muss man dem Kunden etwas bieten.

Als Basis-Antrieb dürfte der 2-Liter-Diesel (OM 654) als 220d mit knapp unter 200 PS zu Einsatz kommen.

Mehr Käufer dürften aber zum 350d (286 PS) und 400d mit 340 PS greifen, schließlich möchte man auch Leistung spüren.

Wenn kein Typenschild erkennbar ist, sollte man einfach auf die Endrohre schauen, dann kann man die Motorisierung erahnen.

Bei dieser Ansicht dürften keine gewaltigen Beschleunigungsorgien zu erwarten sein
.

Mercedes verfügt schon über erste Serienmotorisierungen mit 48-Volt-Bordnetz, dass Starter und andere Komponenten versorgt.

Logischerweise wird diese Technik zuerst bei den leistungsstarken Aggregaten eingesetzt.

Somit dürfte der GLE 450 mit dem neuen Reihensechszylinder (M 256) etwa 370 PS liefern.

Zusätzliche Elektropower dürfte weitere 20 bis 30 PS liefern, wenn entsprechender Bedarf besteht.

Plötzlich kam dieser neue GLE mit wesentlich weniger Folie um die Ecke gedüst.

Der Blick auf das Heck zeigt, dass hier keine brachiale Leistungsentfaltung zu erwarten ist.

Für den Blick unter die bisherige Tarnung ist dieser schwarze Brummer allerdings perfekt.

Schließlich fehlt hier schon etliches der üblichen Tarnfolie
.

Besser kann man die Seitenlinie wirklich nicht freilegen, oder?

Das Infotainment-System entspricht dem aktuellsten Level mit Gestensteuerung (ich glaube, ich möchte sowas nie haben oder zumindest deaktivieren können) und verschiedensten Online-Funktionalitäten.

Wie auch immer, für Diesel und Benziner sind jeweils zwei Hybrid-Antriebe geplant.

Und wie auch hier der Blick auf das Heck verrät, ist hier eine moderate Antriebsversion verbaut.

Aber es gibt ja trotzalldem immer noch Fans von mehr Power als man unbedingt braucht, aber die man gern abrufen könnte.

Für genau diese Clientel dürfte der kommende AMG 53 eine gute Basis liefern.

Sechszylinder mit Eletroverdichter dank 48-Volt-Bordnetz dürften schon für 430 PS oder mehr gut sein.

Diese Front zeigt aber klar an, dass es auch wieder einen echten Donnerbolzen geben wird.

Der GLE AMG 63 dürfte schon fast an der 600 PS-Marke kratzen.


Durch die Umstellung auf 48 Volt, dürfte eine elektrischer Verdichter für weitere Leistung sorgen.

Vorteil ist, dass die zusätzlichen PS unabhängig von der Motordrehzahl generiert werden, also mehr Power aus dem Drehzahlkeller.

Warten wir mal ab, zu welchen Preisen der neue GLE auf den Markt kommt.
Kurzes Video mit einigen Fahreindrücken des Erlkönigs:
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