Veröffentlicht am 25.11.2022

Im Herbst 2022 kam das Testprogramm von AMG für die zweite Generation des zweisitzigen GT auf Hochtouren.

Obwohl aktuell noch sehr viele Details unter der gemusterten Tarnfolie versteckt werden, ist es anhand der Linie des Tagfahrlichts naheliegend, dass die Frontscheinwerfer recht ähnlich aussehen.
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Auf den ersten Blick scheint es, als wird der neue AMG GT der geschlossene Bruder des AMG SL, der im Frühjahr 2022 zu den ersten Kunden ausgeliefert wurde.
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Antriebsmäßig wird der GT mit der derzeit bekannten großen SL-Motorisierung starten.

Die Leistung von 585 PS gab es zuvor nur in der absoluten Topversion des Vorgängers, dem Mercedes AMG GT-R aus dem Jahre 2017. Aktuell gibt es die Kraft in neuen und offenen SL 63 der aktuellen Generation, der ebenfalls mit dem 4-Liter-V8 bestückt wird.
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Die eckigen Endrohre kennzeichnen den großen 63er.

Um die Leistung auf den Boden zu bekommen, ist dieser Flitzer jetzt ein Allradler.

Verglichen mit dem Vorgänger Mercedes AMG GT S aus dem Frühjahr 2017 ist die Kontur klar auf den Nachfolger übertragen worden.
Man könnte also sagen: Mission erfüllt
!

Mit einer Motorisierung sind natürlich nicht genügend Käufer erreichbar.

Später dürfte eine Hochleistungsversion mit Elektro-Unterstützung als "GT 63 S E Performance" zu den Kunden kommen.

Hier wäre dann eine Gesamtsystemleistung von 843 PS verfügbar - damit sollte jeder Sportwagenfahrer zufrieden sein
.

Unter dem Blechkleid haben sich allerdings einige Grundsätzlichkeiten geändert.

Der Neue trägt Motor und Getriebe vorne, womit die gewichtsoptimierende Trans-Axle-Bauweise aufgegeben wurde.

Wenn man genau hinschaut, kann man den Lenkeinschlag der Hinterachse erkennen.

Somit lenken jetzt, wie bei einigen Vorgänger-Ausführungen, beide Achsen.

Es ist davon auszugehen, dass im Laufe der Produktionszeit weitere kleinere Antriebe dazu kommen werden.

Ebenso sind ein oder zwei Motorsport-Varianten zu erwarten, denn der Marketingeffekt ist nicht zu unterschätzen.

Die Regelwerke im GT-Rennsport setzen auf richtig aufwendige Aerodynamik-Pakete.

Dürfte interessant werden, wenn das Coupé mit Spoilern, Splittern und Flaps aufgerüstet wird.

Im Tarndress muss man schon ganz genau hinschauen, um den Markenbruder SL vom GT unterscheiden zu können.
Diese zwei Mercedes AMG SL Erlkönige wurden im Juli 2021 auf einer gemeinsamen Bergtour erwischt.

Die breiten Pirelli P Zero Gummis sorgen für perfekten Grip auf der 20 Kilometer Teststrecke und umzu.

Bleibt abzuwarten, bei welchem Wechselkurs der GT 63 den Hof der Händler verlassen darf.

Es ist davon auszugehen, dass der Basispreis etwas über dem SL 63 mit 187.097,75 Euro liegt.

Und zum Abschluss bitte genau auf den Blinker achten.

Selbst AMG mag es jetzt animiert
.

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