

Der Lamborghini Diablo GT wurde 1999 in einer limitierten Auflage von 80 Exemplaren produziert. Darum wird dieser Sportwagen ein seltener Anblick auf der Straße bleiben.


Der Innenraum ist großzügig ausgelegt und die bequemen Sitze geben ausreichend Seitenhalt.
Der Lamborghini Diablo GT verfügt über einen 6-Liter-V-12-Motor, mit einer max. Leistung von 575 PS (423 kW) bei 7.300 U/min, und einem max. Drehmoment von 630 Nm bei 5.500 U/min.
Die Höchstgeschwindigkeit von 338km/h macht den Diablo GT zu einem der schnellsten Sportwagen der Welt mit Strassenzulassung.
Unten der Blick auf das Armaturenbrett mit der beeindruckenden Skalierung auf dem Tacho.


Der Frontspoiler ist, wie auch beim Diablo SV-R, mit zusätzlichen Lufteinlässen versehen worden, die die Kühler in der Front mit Luft versorgen. Abgeführt wird alles über die Hutze auf der Fronthaube. Diese Luftführung über das gesamte Fahrzeug und die Spoilerlippe sorgen so für noch mehr Bodenhaftung.


Der Motor wird über die Hutze auf dem Dach mit Frischluft versorgt.
Die ausgestellen Kotflügel zeigen bereits die Spurverbreiterung von 60mm an der Vorderachse, die erst im Folgejahr 2000 bei den normalen Diablos unter weniger auffälligen Verbreiterungen eingesetzt wurde.

Die Abgasanlage hat zwei elektronisch über das Motormanagement angesteuerte Drosselklappenventile zur Verstellung der Geometrie des Abgassystems und ermöglichen dadurch eine verlustfreie Schalldämpfung der Abgasanlage bei niedrigen wie hohen Geschwindigkeiten.
Pro Zylinderbank verfügt der 12-Zylinder über je zwei parallel angeordnete Schallrohre. Eines der beiden Schallrohre wirkt zwischen dem Drosselklappenventil und der Zusammenführung der beiden Rohre als Filter für mittlere Frequenzen. Bei hohen Geschwindigkeiten sind die Ventile geöffnet. Die unterschiedliche Länge der beiden parallel verlaufenden Schallrohre bewirkt nun aufgrund des so genannten Interferenzeffekts eine Filterung der hohen Frequenzen.


Die Rückwärtsfahrt wird durch eine Kamera am Heckspoiler erleichtert, denn die Übersichtlichkeit läßt doch etwas zu wünschen übrig.


Und ich muss euch wirklich sagen, daß man in dem Diablo GT viel gemütlicher sitzt, als in einem (doch eher engen) Ferrari.

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