Veröffentlicht am 24.07.2026

Ende der 80er waren japanische Hersteller längst im europäischen Markt etabliert, allerdings nur im Massenmarkt.

Im Luxus- und Sportwagensegment gab es keine Produkte. Das solte sich 1990 ändern. Seit etlichen Jahren dominierte Honda mit eigenen Motoren die Formel 1, die Kompetenz war also vorhanden und sogar weltberühmt.

Wer nun dem US-Motto "Win on Sunday, buy on Monday" folgen wollte, konnte nur langweilige Familienautos oder Kleinwagen beim Händler um die Ecke erstehen. Von Sportwagen weder auf dem Hof noch in der Verkaufshalle etwas zu sehen!

1990 kam der Honda NSX auf den Markt und sorgte für große Sorgenfalten in Maranello und Stuttgart, denn viele renommierte Magazine wie "Motor Trend" (USA), "Auto Motor Sport" und andere sahen einen neuen Fixstern am Sportwagenhimmel.

Mit selbsttragender Aluminium-Karosserie und hochdrehendem V6 kam der Flitzer auf 274 km/h.

So überraschend das Markenimage zu strahlen begann, so problematisch war die Anschaffung. DIe Fotos entstanden auf der Bremen Classic Motorshow 2026, dem jährlichen Saisonstart für Young- und Oldtimer im Norden Deutschlands.

Lange Lieferzeiten ließen das Interesse möglicher Käufer schnell abebben. Wer das Geld zur Verfügung hat und begeistert ist, will das neue Spielzeug jetzt und nicht in vielen Monaten. Solche Probleme lassen die Verkaufszahlen nicht rasant steigen.

Gerade für den asiatischen Markt wurden viele Tuningteile produziert, die natürlich auch nach Europa kamen.

Insgesamt wurden bis 2005 18.896 Exemplare gebaut, eine stattliche Zahl für ein "Nischenprodukt".

Inzwischen sind die ersten Baujahre berechtigt mit H-Kennzeichen zugelassen zu werden.

In KFZ-Portalen werden im Sommer 2026 gut gepflegte NSX der ersten Generation zu Preisen ab 120.000,- Euro angeboten, mit wenig Kilometern (60.000 km und aufwärts) auch gern teurer
. Online zu finden waren weniger als 5 Fahrzeuge.

2002 wurde sozusagen das Ende der ersten Generation eingeläutet.
Als vermarktbare Version wurde dieser NSX-R auf den Markt gebracht, den die Redaktion von "Sport Auto" als Basis für ein 24-Stunden-Projekt nutzte.

Falls sich jemand über diesen "Nubsi" wundert, dem sei erklärt, dass hiermit das rahmenlose Seitenfenster fixiert wird.

Auf der IAA 2017 wurde die GT3-Version des Nachfolgers vorgestellt.
Schon allein die windschnittige Außenhülle, die komplett aus unlackiertem Carbon gefertigt wurde, macht eine ausführliche Betrachtung schon fast zur Pflicht.
Für Fans von Young- und Oldtimern ist diese Veranstaltung ein Pflichttermin, darum den nächsten Termin unbedingt vormerken!
Von | Bis | Ort | Info |
|---|---|---|---|
Februar | 2027 | ||
05.02.2027 | 07.02.2027 | Bremen | Bremen Classic Motorshow Der Bericht vom 2026er Saisonauftakt... |

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