Veröffentlicht am 01.03.2019

Auf der IAA 2018 gab es im Vorraum der Halle der Daimler-Gruppe stand dieser lange Fünfachser mit auffälliger Lackierung.

Schon beim Blick auf die seltsame Achskonfiguration und den Radstand ist klar, dass Europa nicht das Haupteinsatzgebiet wird.

Das Fahrerhaus ist nur für kurze Reisen von einer Baustelle zur nächsten ausgelegt.

Der Pumpenaufbau stammt vom amerikanischen Hersteller Alliance Concrete Pump.

Die maximale Förderhöhe liegt bei satten 47 Metern.

Die Sternabstützung hat vorn und hinten vollkommen unterschiedliche Längen.

Am Heck hängt der Fördertrog für die anliefernden Betonmischer.


Die hinteren drei Achsen bringen die Kraft des Motors auf die Straße.

Über die blauen Rohre wird die dickflüssige Masse vom Boden in die Höhe befördert.

Vor den Achsen stehen auf beiden Seiten jeweils zwei stabile Platten zur Lastverteilung auf dem Grund.

Je nach Konsistenz des Materials liegt die Fördermenge zwischen 98 und 158 m3 pro Stunde.

Auf beiden Seiten gibt es einen kleinen Tank, damit die Kraftstoffaufnahme seitenunabhängig erfolgen kann.

Um ins Fahrerhaus zu gelangen, ist der Fahrer gefordert.

Mit dem linken Fuss steigt man auf die Nabe der zweiten Felge, auf der entsprechende "Stufen" sitzen.

Danach geht es mit dem rechten Fuss und viel Schwung weiter zur Stufe auf dem Kotflügel.

Von da aus kann man über die breiten Kotflügel gemütlich in die Kabine gelangen.

Unter der Haube werkelt ein 13-Liter-Detroit-Diesel, der an eine Allison-Automatik gekoppelt ist.

Die Leistung liegt bei 450 PS und einem maximalen Drehmoment von 2237 Nm.

Auch wenn fünf Achsen mehr vermuten lassen,liegt das Fahrzeuggewicht bei nur 37,6 Tonnen.

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