Veröffentlicht am 14.09.2018

Gegen Mitternacht erreicht der vierteilige Konvoi das kleine Städtchen Essen im Oldenburgischen.

Der Voraustrupp hat schon einige Hindernisse, wie einen Ampelbogen, aus dem Weg geräumt.

Nach einer kurzen Besichtigung durch die Fahrer setzt sich der erste Transport in Bewegung.

Während der erste Fahrer sein Gefährt um die Ecke zirkelt, schauen die anderen Fahrer, dass alles passt.

Links ist gut der aus dem Weg gedrehte Ampelbogen zu erkennen.

Trotzdem ist es keine einfache Aufgabe mit einer Gipstrommel im Schlepptau zwischen den Häusern durchzurangieren.

Vorallem die Hausecke mit den hervorstehenden Gebäudeteilen begrenzt den verfügbaren Platz.

Ein wichtiger Mann folgt jedem Auflieger mit Fernbedienung in der Hand.

Dabei ist es wichtig, stets beide Seiten im Auge zu behalten.

Das zweite Element der Gipstrommel rollt direkt hinterher.

Die neun Achsen des Scheuerle-Aufliegers müssen hier bis ans Limit einschlagen.

Hinten kann man locker in die Felge reinschauen, während auf der ersten Achse nur die Lauffläche des Reifens sichtbar ist.

Problemlos geht auch der zweite Transport um die Ecke.

Erstaunlicherweise gibt es nur eine Handvoll Schaulustige in der Innenstadt.

Scheinbar ist in den lokalen Medien kein Hinweis auf die nächtliche Aktion verbreitet worden.

Denn durch etliche TV-Berichte begeistern sich immer mehr für schwere und übergroße Transporte.

Rechts unten auf dem Treppenvorsprung steht eine kleine Kamera, die tolle Einstellungen für unser Video aufnimmt.


Als letzte Einheit startet die lange Trockentrommel.

Einige Meter mehr machen auf dieser engen Kreuzung schon einen spürbaren Unterschied.

Der Fahrer holt bis auf den letzten Zentimeter aus.

Die Kollegen haben sich an allen Ecken des Sattelzugs verteilt.

Nur so kann man den Abstand zu den unbeweglichen Hindernissen im Auge behalten.

Drei Achsen mehr bedeuten auch einen größeren Schwenkbereich, der hier fast auszugehen scheint.

Aus diesem Blickwinkel kann man gut erkennen, dass der Fahrer in den Spiegeln nicht erkennen kann, wie eng es ist.

Auch wenn diese Stelle erledigt ist, kommt noch mehr
.

Hier gibt es das Video mit einigen Impressionen des Konvois:

Im Schwertransport Magazin (Ausgabe 81) erschien ein fünfseitiger Artikel über diesen Schwertransport mit vier Gespannen. Neben vielen Informationen gibt es auch interessante Einblicke der Aktion aus dem April 2018. Hier kann der Artikel als PDF heruntergeladen werden!
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