Veröffentlicht am 07.07.2023
Fotos: photo gawid "Elchshot"

Im Sommer 2023 drehte dieser quietschgelbe Ferrari auf und neben Der Nordschleife seine Runden.

Wer Sportwagen hat, wird sich vermutlich erstaunt die Augen reiben, denn der Daytona SP3 könnte gut schon seit einiger Zeit in der eigenen Garage stehen
.

Nur 599 Exemplare wurden an eine fein selektierte Kundschaft abgegeben, somit dürfte dieses Problem nur wenige betreffen
.

Normalerweise kostete das Kraftpaket aus Maranello 2 Millionen Euro, sofern keine Individualisierungen geordert wurden.

Aber was macht das 840 PS-Kraftpaket wieder an der schwersten Teststrecke der Welt?

Es geht aber nicht um eine Neuentwicklung aus Maranello.

Der rare Zweisitzer wurde an den Reifenhersteller Pirelli ausgeliehen.

Dauerläufe und erste Entwicklungsstufen werden bei Reifenherstellern gern auf dem Prüfstand ausgetestet.

Später geht es dann aber ins echte Leben und die Popometer der Profis übernehmen.

Damit gute Vergleiche möglich sind, sollten unterschiedliche Mischungen unter identischen Bedingungen geprüft werden.

Vermutlich dürften etliche Felgensätze bei Pirelli bestückt worden sein
.


Man muss schon genauer hinschauen, um Unterschiede zu entdecken.

Man kann natürlich auf die Felgen achten.

Auch die Farbe der Beschriftung variiert.

Aber eigentlich würden wir doch alle nur zu gern mit dem Daytona SP3 eine Runde drehen.

Man muss dabei ja gar nicht in den möglichen Grenzbereich vordringen.

Das Gefühl wenn die rund 700 Nm den Sprint aus dem Stand auf Landstraßentempo in nur 2,85 Sekunden meistern, dürfte jeder PS-Fan nur zu gern genießen.


Ferrari ist besonders stolz darauf, dass die Leistung ohne Spoiler sicher nutzbar ist.


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Diese Art der Entwicklung dürfte stabiler und wartbarer sein, als hochtechnische und rudimentär erprobte Kleinstauflagen, die mit Kinderkrankheiten auf die Kundschaft losgelassen werden.


Zum Abschluss noch einige Blicke auf und unter das aerodynamisch gestaltete Heck.



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