Veröffentlicht am 05.10.2018
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Auf der IAA 2017 präsentierte BMW erstmals den neuen Gran Turismo, der als 6er GT in die Produktpalette zu finden ist.


Später folgte unter der Bezeichnung 6er GT ein verlängertes Coupé mit 4 Türen und sportlich flachem Auftritt.

Mittlerweile sind die sehr erfolgreichen Coupés und Cabrios aus der Modellübersicht verschwunden und durch diese Fließhecklimousine ersetzt worden - BMW murkst bei den Typen-Bezeichnungen jedwede Logik aus dem Programm.

Der größte Benziner mit 340 PS startet bei etwa 71.500,- Euro, für den großen Diesel sind 74.400,- Euro fällig.

Wenn man begeistert einen Kreuzzug durch die Aufpreisliste startet, kann man locker weitere 40.000,- Euro loswerden.

Rahmenlose Türen gehören normalerweise an ein Coupé
.

Dem Fahrer stehen nahezu unendliche Knopfbatterien für alle möglichen Einstellungen zur Verfügung.

Insgesamt ist das Cockpit schon aus anderen Modellen der Münchener vertraut.

Der zweiteilige Verschluss der Mittelkonsole gefällt mir persönlich nicht so recht, da im offenen Zustand das Fach nur recht umständlich erreicht werden kann.

Bei der großzügigen Beinfreiheit auf den hinteren Plätzen könnte der 2018er-GT locker als Chauffeurslimousine durchgehen.

Das optionale Bowers & Wilkins Diamond Soundsystem (4650,- Euro) ist allerdings mehr für die erste Sitzreihe ausgelegt.

Die Entertainment-Option für die Mitreisenden im Fond geht mit weiteren 2.300,- Euro in die Endabrechnung ein.

Die 4-Zonen-Klimaautomatik gibt es ebenfalls nicht ab Werk, sondern nur auf Zuzahlung.


Es war damals Mumpitz, genauso wie heute - der neue Gran Turismo ist halt nur ein Fließheck-Kombi mit breitem Hintern.

Die Übersichtlichkeit nach hinten lässt sehr zu wünschen übrig, denn die stark ansteigende Schulterlinie lässt die Heckscheibe beim Blick in den Innenspiegel fast zu einem flachen Schlitz werden.

Im Gegenzug gibt es einen Kofferraum, in dem es richtig viel Platz gibt, der sogar durch die umklappbaren Lehnen der Rücksitze bis auf ein Fassungsvermögen von guten 1800 Litern erweitert werden kann.

Und selbst im Reisemodus passen über 600 Liter auf den stufenlosen Boden des Staufachs.

Die Bereifung besteht im Serientrimm aus 235er-Gummis im 17-Zoll-Format.


Auf den Showcars der IAA hatte BMW natürlich die optionalen 20-Zöller aufggezogen.

Der ausgestellte Spoiler dürfte eher optisch als aerodynamisch von Nutzen sein.

Ein Detail habe ich fast unterschlagen:
Die beiden größten Motorisierungen kommen ab Werk mit Allradantrieb anstelle der angetriebenen Hinterachse daher.

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