Veröffentlicht am 14.02.2020

Am Abend des 10. Februar 2020 feierte MAN im spanischen Bilbao die Weltpremiere der neuen TG-Generationen.

Sozusagen zeitgleich strandeten etliche abgeklebte Erlkönige im Bremerhavener Hafen zur Verschiffung nach Übersee.

Auf den ersten Blick scheint die gesamte Modellpalette der kommenden TGX-Baureihe hier vertreten zu sein.

Abgesehen von den vierachsigen Varianten waren hier wohl fast alle möglichen Konfigurationen zu entdecken.

Selbst wenn man nicht so genau hinschaut, fallen hier sofort mehrere Unterschiede auf.

Auf den ersten Blick gibt bei einigen Trucks Spoileraufnahmen und andere abweichende Ausstattungsdetails.

Bei der hinteren Zugmaschine fehlt das Windleitblech hinter dem Fahrerhaus.

Die übliche Ansicht bei Trucks für den europäischen Markt sehen so aus.

Wenn der Spiegel für den Bereich vor der Kabine fehlt, passt das für Europa nicht so ganz.


Total unüblich ist das Fehlen der Sonnenblenden an allen Fahrzeugen.

Die feingemusterte Folie verdeckt aber nicht die Formen der neuen Front.

Vorallem die alte und total offene Lücke unter der MAN-Blende wurde endlich geschlossen.


Nur um zu zeigen, dass es sich wirklich um eine Rudelbildung handelte, hier Fotos von zugeparkten Trucks.

Denn diese verteilten sich an vielen Stellen im Bremerhavener Hafen.

Und wie bereits erwähnt, gab es viele verschiedene Ausführungen und Motorisierungen zu sehen.

Doch woran kann man den 2020er-TGX von der Seite sicher erkennen?

Die Rippen hinter dem kleinen (hier abgeklebten) Fenster sind nur noch im Dreierpack vorhanden.


Es gibt etliche elektronische Helfer, allerdings muss selbst der Abiegeassistent extra geordert werden.

Da fragt man sich schon, warum diese nicht einfach in die Kalkulation aufgenommen und zur Serie gehören können?

Die Motoren sind aus dem aktuellen Programm bekannt, hier wurde nur Softwareoptimierung betrieben.

Leistungsmäßig bleibt es bei der Spannweite von 330 PS (aus 9 Liter Hubraum) bis 640 PS aus 15,2 Litern.

Durch die optimierte Aerodynamik soll der Kraftstoffverbrauch um rund 8 Prozent sinken.

Ob all das reicht, um den verlorenen Boden wieder gut zu machen, bleibt abzuwarten.

Die hier gezeigten Trucks sind mit ziemlicher Sicherheit nicht auf eigener Achse angereist.

Freistehende Räder ohne Abdeckung und der fehlende Frontraumspiegel machen dies unmöglich.

Normalerweise sind Testfahrzeuge so gestaltet, dass Testfahrten auf öffentlichen Straßen problemlos erfolgen können.


Schauen wir mal, wo diese folierten neuen TGX auftauchen werden.

Foto: MAN Truck & Bus

Für die Premiere wählte MAN für alle Fahrzeuge die Farbe "Golden Topaz".
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