Veröffentlicht am 02.02.2024

Dieser schicke Gottwald-Kran wurde via Bremerhaven in die große weite Welt verschifft, leider mit unbekanntem Ziel.

Die Fahrzeuglänge (also Oberwagenspitze bis Ballast) beträgt rund 10,6 Meter.

Der Unterwagen kommt auf etwa 9 Meter.

Das Fahrerhaus samt Rahmen stammt vom französischen Hersteller Saviem.

Neben den tollen, klassischen Rundinstrumenten fällt echten Klasse-2-Besitzern sofort der behelfsmäßige Starterschlüssel auf.

Der vierteilige Teleskopausleger kommt eingefahren auf 8,8 Meter, komplett ausgefahren sind es satte 23,8 Meter.

Die maximale Hublast beträgt bei 9,9 Metern Auslegerlänge und 2,4 Metern Ausladung 25 Tonnen.

Ändert man die Ausladung auf 7 Meter dürfen nur noch 8 Tonnen angehoben werden.

Im Jahre 1977 gab es noch keine "Joysticks auf Armlehnen", damals waren noch lange Hebel angesagt.

Sehe ich hier den Starterschlüssel, der auch im Fahrerhaus passen würde
?

Der Weg zum Oberwagen ist nicht einfach, denn in die schmalen Stufen müssen reichen, es gibt keine Griffe für den Aufstieg.

Der Oberwagen wird von einem 6-Zylinder-Mercedes-Dieselmotor (Typ OM352) mit 108 PS angetrieben.

Das Hydrauliksystem besteht aus einer Axialkolben-Doppelpumpe mit Zusatzpumpe für drei unabhängige Arbeitskreise.

Die hydraulisch angetriebene Seiltommelwinde verfügt über eine automatische Bremse und kann das Seil mit 45 M/min und 90 m/min im Schnellgang auf- und abrollen.

Bevor der Kran zu Völkl nach Straubing kam, arbeitete er in Köngen bei Stuttgart für das Autohaus Groß.

Die Senkrechtabstützung wird über eine Hebelsammlung am Zwischenrahmen gesteuert.

Mit der Gewindestange kann der Oberwagen in der Fahrposition fixiert werden.

Der große Dieseltank befindet sich auf der rechten Seie zwischen den Achsen 2 und 3.

Von der Beifahrerseite ins Fahrerhaus geschaut, ist gut der große Motortunnel auszumachen.

Der Rahmen unter dem Teleskopausleger nennt sich Unterklappspitze.

Diese Lösung ist sozusagen eine kompakte, platzsparende Version einer starren Gitterspitze zum Mitnehmen
.

Ach ja, entstanden sind diese Aufnahmen bereits im November 2000 und wenn jemand weiß, wo der Gottwald AMK 46-A jetzt ist, würde mich eine Info freuen!

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