Veröffentlicht am 24.05.2013


Der Montag begann mit einer Aufgabe, die für alle, die den Transport in das Kraftwerk begleiten wollten, ohne wenn und aber zu meistern war.

An den Schulungs- und Prüfungs-Computern wurden uns zuerst die Sicherheitsvorschriften des Betreibers SEO erklärt, doch damit nicht genug - jeder musste anschließend auch eine Prüfung zu den verschiedenen Themen ablegen und bestehen.


Nachdem alle die Prüfung bestanden hatten, konnte das Gespann zur letzten Etappe starten.

Die wenigen hundert Meter bis zur Einfahrt in den Stollen zog der TGX den Anhänger alleine.

Unmittelbar vor der Zufahrt wurde der Anhänger, abgesehen vom Trafo, komplett entladen.

Nur so kann der Trafo nachher vom Anhänger geholt werden.

Zwischenzeitlich wurde der Mercedes Actros Titan 4165 hinten angekuppelt.

Die Zufahrt führte das Gespann zwischen dem Einlasscontainer und der Behelfsstraße.

Am Lenkrad der Zugmaschine steuerte Manfred Geier den MAN TGX 41.680 ins Kraftwerk.

Schon jetzt war zu erkennen, daß es nicht viel Spielraum bei der Einfahrt gab.

Auch im hinteren Bereich blieb nur wenig Platz an den Seiten.

Wirklich jeder Zentimeter wurde ausgenutzt.

Wie man sieht, war gab es trotz der Absperrungen reges Interesse an dieser Aktion.


Der Belüftungskanal in der Mitte des Stollens soll für die Anlieferung hoch genug sein.

Von hinten betrachtet, schien die Einfahrt eindeutig viel zu klein zu sein.

Langsam wurde es Ernst.

Wenn der Trafo gleich an den Lüftungsschacht stoßen würde,
müsste sich ein Kollege aus dem Vermessungsteam eine gute Ausrede einfallen lassen
.

Zum Glück schien alles wirklich gut zu passen.

Noch musste die Schubmaschine am Heck etwas drücken.

Vorne hingegen wurde langsam da Gefälle spürbar.

Der Blick aus dem MAN TGX 41.680 zeigte eindeutig nach unten
.

Bevor es nun die Röhre hinunter geht, wurde nochmals die Höhe justiert.


Jetzt konnte man gut das bevorstehende Gefälle erahnen.


Von hinten sah es fast aus, als wenn der vordere Teil im Erdboden verschwinden würde.

Auch an den Seiten war nur wenig Platz.

Und sowas nennt man wohl echtes Gefälle.

An dieser Abzweigung hieß es: "Rechts halten!".

Auf den letzten Metern bremste Dany Schmidt im Actros fast nur noch,
um den Transport sicher in den Berg rollen zu lassen.

Die schmale Zufahrt erforderte zudem die ganze Aufmerksamkeit der Fahrer.

Bis zur Entladestelle waren es nur noch wenige Meter .

In der Trafohalle waren die letzten Vorbereitungen gerade abgeschlossen worden.

Über die Schienen wird später der entladene Trafo zu seinem Arbeitsplatz gerollt.

Die abschliessende Püfung ergab keinerlei Schäden durch den Transport.
Das letzte Ausrichten des Anhängers war für den Entladevorgang notwendig.

Zum Entladen wurden vier Stapel aus stabilen Bohlen aufgetürmt.

Mit diesen Hydraulikzylindern wird der Trafo abgelassen werden.

Wenn der Trafo entladen ist, wird der Truck abgekuppelt und über eine Umgehung rückwärts an das Heck des Anhängers stoßen, diesen an der hinteren Kupplung fassen und wieder aus dem Stollen ziehen.

Hier ist gut zuer erkennen, wie eng es auf der Entladestelle zuging.


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