Veröffentlicht am 27.12.2019

Auf der IAA 2019 präsentierte Land Rover die Zukunft und eigentlich erst zweite Generation des Defender.

1948 startete der Land Rover (damals noch ohne "Defender") als Allround-Arbeitsgerät.

Bis 2016 war die auffälligste Veränderung die Ergänzung um den Typennamen "Defender".


Kantig, schlicht, markant - das Grunddesign blieb erhalten.

Ob man damit allerdings weiterhin ein britisches Gegenstück zum deutschen Unimog für die Kundschaft hat, bleibt abzuwarten.

Der Kurze 90er von der IAA 2019 startet bei knapp unter 50.000,- Euro, der lange Viertürer bei 55.600,- Euro.

Je nach Investitionsfreudigkeit sind von 18er-Stahlfelgen bis zu Alus im 22 Zoll Format verschiedenste Gummis lieferbar.

Unter der Haube dürfte meist einer der beiden Diesel mit 200 oder 240 PS zum Einsatz kommen.

Die Benziner mit 300 oder 400 PS arbeiten ebenfalls mit einer 8-Gang-Automatik zusammen.

Ob jemals ein Mitreisender über diese Flächen den Defender besteigen wird, wage ich zu bezweifeln.

Erhalten geblieben ist der klassische Allradantrieb, der in Europa Anhängelasten von bis zu 3,5 Tonnen erlaubt.

Der kurze Defender hat eine zweite Sitzreihe, die allerdings den Kofferraum arg begrenzt.

Wer aufmerksam hingeschaut hat, dem ist der dritte Sitzplatz in der ersten Stuhlreihe aufgefallen, oder?

Kostet natürlich extra und nennt sich "Jumpseat"
.

Einige Flinten für den Ausflug zur Jagd passen, aber mehrere Golfspieler sollten nicht gemeinsam ausfahren.

Schon seit einiger Zeit bei Rover erhältlich: Die Rückfahrkamera in der Dachantenne liefert eine viel bessere Übersicht.

Die Tür mit Reserverad am Heck ist zwar klassisch, allerdings nur begrenzt praktisch.

Die Platten auf den seitlichen hinteren Glaselementen gehören dazu. Warum? Weiß niemand
!

Also doch lieber die Ausführung mit geschlossenem Laderaum bestellen, oder?

Oder einfach irgenwelches Gerümpel davor montieren und schon sieht man davon nicht mehr so viel.

Ich persönlich glaube nicht ein einen Verkaufsschlager, wie Evoque oder Range Rover.
Sowohl PKW- als auch Nutzfahrzeug-IAA sind immer wieder einen Besuch wert:

Weiter geht der Rundgang Bei Mercedes stand alles unter dem Motto *neue Actros-Reihe*. Das wurde auch mit einer ebenso aufwendigen, wie nervtötend lauten...
Weiterlesen...
Alles öko? Am 15. September 2011 eröffnete Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel die 64. IAA in Frankfurt. Ihr Messerundgang soll knappe 90 Minuten gedauert...
Weiterlesen...
Sportcoupé Keine Premiere, aber trotzdem war dieser tiefblaue Lexus RC F mit viel Sicht-Carbon ein echter Blickfang auf der IAA 2015 in Frankfurt. Ein...
Weiterlesen...
Leichtgewicht-V8 Auf der IAA 2015 präsentierte Sin den aktuellen R1, leider etwas im Abseits. Alleine schon die markante Optik mit den schnittigen Linien...
Weiterlesen...
Versteckte Technik In Frankfurt auf der IAA 2007 präsentierte Artega den GT so, wie der flache Sportwagen ab Anfang 2008 zu den ersten Besitzern rollen...
Weiterlesen...
Erfolgsmodell ? Auf der IAA 2017 präsentierte BMW erstmals den neuen Gran Turismo, der als 6er GT in die Produktpalette zu finden ist. Im Jahre 2003 führte...
Weiterlesen...© 2026 hadel.net
