Veröffentlicht am 22.08.2025
Fotos: photo gawid "Elchshot"

Man nehme einen Taycan Turbo GT mit Weissach-Paket und schon hat man die perfekte Basis für harte Aufgaben.

Der genaue Blick zeigt allerdings Verbreiterungen und reichlich aerodynamische Kleinigkeiten.

Auch die breite Hinterachse versteckt sich, allerdings unter dezenteren Kotflügeln.

Der Testträger von Manthey soll den Titel für den schnellsten elektrischen Serienwagen wieder nach Deutschland zu holen.

Ob die markanten Änderungen allerdings den Turbo GT noch als Serienfahrzeug durchgehen lassen, wage ich zu bezweifeln.

Allein die auffällige Spurverbreiterung ermöglicht wesentlich höhere Kurvengeschwindigeiten.

Die Lüftungsschlitze saugen heiße Abwärme aus den vorderen Radkästen und ermöglichen wesentlich härteren Bremseinsatz.

Auf der Hinterachse schaufeln die großen Teller auf den Felgen zusätzliche Luft auf die Bremsscheiben.

Unter dem Blechkleid werkelt ein Allradantrieb. Ungewöhnlich ist die Zwei-Motor-Lösung mit Ein-Gang-Getriebe vorn und einem Zwei-Gang-Getriebe auf der Hinterachse.

Dauerhaft sind bis zu 789 PS möglich, im Overboost-Modus der im Turbo GT werksseitig dabei ist, sind bis zu 1034 PS möglich.

Das maximale Drehmoment beträgt dann 1240 Nm, ist aber nur mit aktivierter Launch-Control verfügbar.

Für eine scharfe Runde auf dem Nürburgring könnte vielleicht eine höhere Topleistung freigeschaltet werden.

Oder gibt es vielleicht sogar noch mehr Power, denn theoretisch sind mit An- und Abreise nichtmal 40 Kilometer zu fahren.

Es scheint, als wenn es vorne noch reichlich Platz für eine noch größere Spurweite gibt.

Bei der Premiere des Taycan auf der IAA 2019 war der Turbo S mit 625 PS und 1050 Nm schon gut bestückt.
Mit einem damaligen Basispreis kam dieses Modell schon auf 185.456,- Euro und als ich mich 2019 durch den Konfigurator klickte versenkte ich weitere 51.646,- Euro
.

Der Turbo GT startet mit dem Weissach-Paket bei bummeligen 241.100 Euro ohne Extras.

Natürlich ist der Wert eines solchen Entwicklungsträgers kaum zu beziffern.

Vielleicht wird es einen "massentauglichen" Ableger für die treue Kundschaft geben.

Der aktuelle Streckenrekord für E-Fahrzeuge wurde von Xiaomi mit einem SU7 Ultra mit 1548 PS aufgestellt.

Dabei wurde in der Prototypen-Klasse eine Zeit von 6:22,09 erreicht.

Im Messlauf für Serienfahrzeuge benötigte Xiaomi 7:07,55 min, Porsche brauchte ein Jahr zuvor rund 2 Sekunden mehr.

Der breite Diffusor zieht mit den Flaps an den Seiten heiße Luft von den hinteren Bremsscheiben ins Freie.

Der Heckspoiler stammt vom Weissach-Paket.

Schauen wir mal, wann ein Taycan ohne Folie auf dem Ring auf Rekordjagd geht und welche Zeit am Ende herauskommt.

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