Veröffentlicht am 09.08.2024
Fotos: photo gawid "Elchshot"

Im Frühjahr 2024 stellte Kia auf der New York Auto Show den 2025er K4 als Limousine und Hatchback vor.

Anfang August präsentierte sich der noch stark getarnte K4 Hatchback erstmals auf deutschen Straßen.

Natürlich ist die genaue Form noch unter reichlich Folien, Tape und Unterlegprofilen versteckt.

Wobei - warum eigentlich? Im Frühjahr wurde ja schon alles gezeigt
.

Das Tagfahrlicht zieht sich als flache Linie unterhalb der Motorhaube von Seite zu Seite.

Die Blinker sind lange senkrecht stehende Linien, leider verdeckt die Folie oben und unten etwas.

Mag sein, dass die Felgen noch etwas modifiziert werden, aber mit den Werksdesigns von Kia kann ich oft gar nichts anfangen. Bestes Beispiel sind die Felgen des neuen EV3 im Vier-Speichenlook. Geht gar nicht! Auch die Fünfspeichen-Felgen an diesem K4 Hatchback finde ich komplett unharmonisch. Meist gibt es auch keine "entgegengesetzte" Drehung für die andere Fahrzeugseite.

Die relativ großen Bremsscheiben lassen auf die stärkere Motorisierung schließen.

Interessantes Detail beim K4 sind die senkrechten Türgriffe der Fondeinstiege, die auf Fensterhöhe zu finden sind.

Zur Wahl stehen ein Sauger mit 2 Litern und 149 PS, sowie ein 1,6-Liter-Turbo mit 193 PS.

Die beiden Benziner unterscheiden sich auch beim Schaltwerk.

Der Sauger bekommt für die 179 Nm ein CVT-Getriebe, der Turbo liefert 264 Nm an eine 8-Gang-Automatik.

Hier lässt sich gut die Spange des Tagfahrlichts erahnen, die seitlichen Elemente werden bei Bedarf zu Blinkern.

Etliche ausgestanzte Löcher in der Frontschürzenfolie zeigen, wo sich überall Sensoren befinden.

Im Innenraum werden sämtliche Informationen auf einem 30-Zoll-Bildschirmduo angezeigt.

Gegen Aufpreis gibt es ein Head-up-Display und vier Farbdesigns (Schwarz, grau, braun und grün) im Innenraum.

Der dicke Buckel ist nur für die Testfahrten in freier Wildbahn "aufgeschminkt".

Die rote Klammer, die nicht bis zur rechten Seite durchgeht, ist die normale Rückleuchte. Diese ist bei der Limousine identisch.

Die schrägen kleinen Balken gehören genauso wie der LED-Balken oben im Heckspoiler zu den Bremslichtern.

Für die hinteren Sensoren und die Rückfahrkamera gibt es ebenfalls Öffnungen in der Plane.

Ob die beiden Motoren für eine Markteinführung in Europa reichen, bleibt abzuwarten. Kia hat etliche Aggregate mit Euro-zulassungefähigen Abgaswerten. Andere mögliche Gründe für den ausschließlichen Verkauf nur in den USA fallen mir nicht ein.

Warten wir mal ab, wie es kommt
.

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