Veröffentlicht am 16.06.2023

Im Frühjahr 2022 kamen gleich mehrere nagelneue Flugfeldlöschfahrzeuge in der Nacht im Bremerhavener Hafen an.

Die zusätzliche Frontbar zum Schutz des Löschmonitors vor der Frontscheibe wird nur sehr selten geordert.
Erstmalig erwischte ich einen Panther 6x6 mit diesem Schutz im Frühjahr 2021. Der gelbe Dreiachser war für Saudi-Arabien bestimmt.

Für den Vortrieb sorgt ein aktueller Reihensechszylinder-Motor von Volvo mit 750 PS.

Hier nochmals der Frontschutz mitsamt den Trägern.

Ob es hier nun darum ging, den kompakten Löschmonitor oder das Fahrzeug zu schützen, blieb unklar.

Aber eigentlich sollten Löschfahrzeuge doch in ausreichendem Abstand zum Brandgeschehen eingesetzt werden
.

Wirklich erstmals habe ich den steuerbaren. zusätzlichen LED-Strahler auf dem Dach gesehen.

Und ein weiteres Detail ist ebenfalls nur sehr selten bei den österreichischen Allradlern zu sehen: Die ausklappbare Trittstufe für den Zugang zur Kabine trug ebenfalls ein 2019er Panther 6x6 für Al Khobar (Saudi-Arabien).
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Die Bestückung am Heck weist ebenfalls eine Besonderheit auf.

Die auf dem Wagendach liegenden Leitern müssen ja auch irgendwie in die Hände der Löschtrupps gelangen.

Dafür wurde eine Schienenlagerung installiert und mittels Zuggestänge kann dies samt Leitern abgerollt werden.

Links im Bild die Stange samt Griff, rechts daneben die fest montierte Klappleiter für die Dachbesteigung.

Warum alle Fahrzeugnummern mit einer "2" enden, konnte ich nicht herausfinden, aber Infos werden gerne angenommen
.

Doch damit nicht genug Eigenheiten dieses Konvois.

Für den Schriftzug kann es nur eine Farbe geben.

Auf der linken Seite gibt es, abgesehen vom steuerbaren LED-Strahler von der rechten Seite, weitere ungewohnte Ausstattung.

Davor ist eine kompakte Wetterstation mit Windrichtungs- und Windstärkesensor.

Über der Tür befindet sich eine fernsteuerbare Kamera, die als Wärmebildkamera zusätzliche Einblicke liefert.

Weiter unten gibt es sogar für die Scheinwerfereinheit eigene kleine Protectoren.

Um im Nahkampf gerüstet zu sein, schützt ein kleines Gitter die Frontscheibe vor herabfallenden Teilen.

Die eingeschraubten Ösen werden für die Sicherung an Bord benötigt, damit die Brocken bei schwerer See am Platz bleiben.

Zum Abschluss die Übersicht der Leuchteinheiten an der Front.

Auch wenn das Grundgerät weitgehend identisch ist, gibt es gefühlt für jeden Betreiber neue Optionen, die man zuvor noch nie an einem Rosenbauer Panther gesehen hat - es bleibt also interessant.
Optisch reizvoll war die gemeinsame Einfahrt in den Bremerhavener Hafen. Abgesehen davon sind die schmalen Panther gefühlt wesentlich seltener anzutreffen. Auch darum ist die Überführung auf eigener Achse eine echte Besonderheit.

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