Veröffentlicht am 07.04.2023

Ende März 2023 stand dieser unübersehbare Mack im Bremerhavener Hafen.

Beim Blick durch die Frontscheiben blieb der Blick direkt am weißen Aufkleber hinter dem rechten Scheibenwischer hängen.

"Prototyp" liest sich deutsch und macht neugierig auf mehr.

Wer sich beim US-Hersteller etwas auskennt, dürfte einige Zweifel an dem Aufkleber haben.

Und dafür gibt es einen guten Grund: Der Siebenachser ist Baujahr 2014!

Mit den extrem gestauchten Fahrerhaus haben Fahrer und Beifahrer nur wenig Platz und mit der riesigen Frontscheibe ist die perfekte Ausnutzung der Sonnenenergie garantiert
.

Hinter dem Fahrerhaus befindet sich eine aufrecht stehende Zusatzkühlung.

Hier wird nichts versteckt, alles ist frei und offen montiert.

Der Motor sitzt fast komplett hinter dem Fahrerhaus.

Der Weg der Abgase ist "ungewöhnlich" und führt im Zick-Zack bis zum Auslass oben rechts.

Falls Du Dich den eingebauten Motor erkennst, wäre ich für eine Mail mit entsprechenden Infos dankbar.

Wer auf den Boden des Batteriekastens schaut, könnte sicher erkannt haben, wofür der lange Lulatsch gedacht war oder ist.

Schwing benötigt für die großen Betonpumpen extrem lange Fahrzeugrahmen.

Die "Ladefläche" hinter der Kabine ist sehr lang und eben.

Zwischen allen Achsen gibt es etwas Freiraum.

Wie in den USA üblich, müssen sich die Achsen in Abhängigkeit vom Gewicht gleichmäßig auf die daraus resultierende Fahrzeuglänge verteilen.

Bei der Gesamtlänge dürften auch die größten Betonpumpen von Schwing passen.

Die kleinen Dieseltanks sind vor und hinter der ersten Antriebsachse.

Während die ersten drei Achsen sind blattgefedert, danach sind alle mit Luftfederung bestückt.

Verglichen mit dem massiven Antriebsstrang eines Tatra wirkt die US-Technik eher wie Spielzeug
.

Hier nochmals der komplette Truck auf einem Foto.

Die Luftfederung ermöglicht das Liften einzelner Achsen, wie hier am Heck.


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