Veröffentlicht am 29.02.2008

Da teilweise nicht direkt in die gewünschte Fahrtrichtung abgebogen werden konnte,
musste ein Trick der Schwertransport-Spezialisten herhalten.

So bog man in jene Richtug ab, deren Winkel am günstigsten ist...

.. oder wo keine Hindernisse im Schwenkbereich der Ladung störten.

Nun stand der Transport zwar falsch herum zur Fahrtrichtung, doch das ließ sich ändern.

Es wurde einfach eine Zugmaschine auf der anderen Anhängerseite angekuppelt und schon ging es vorwärts weiter, obwohl die Ladung nun andersrum weiterreiste.

Natürlich wurde das Procedere auch beim zweiten Transport durchgeführt.

Hier kann man den Wechsel der Zugmaschinen gut erkennen.

Auf den allee-ähnlichen Straßen wurde mittig gefahren, damit die Bäume schadlos blieben.

Verkehrsinseln wurden durch den Vorbereitungstrupp mit Stahlplatten abgedeckt.

Insgesamt gab es nur wenige Zuschauer.

Selbst bei Ortsdurchfahrten waren meist nur wenige Zaungäste anwesend.

Obwohl an einem Sonntagvormittag mit Sicherheit viele Interessierte die Zeit hatten.

Dann ging es scharf links herum.

Und nun wartete der Kreisverkehr, dessen Insel schon geteilt wurde.

Die Kantsteine wurden nicht abgesenkt, darum musste hier Vorsicht walten.

Erfahrungsgemäß sind solche Auffahrten Problemstellen, die leicht Schäden verursachen.

Doch die Kreisel-Durchfahrt erwies sich nicht als Problem.

Wenige Minuten später folgte der zweite Transport.

Auch beim Herunterfahren vom Kreisel musste genauso vorsichtig agiert werden.

Um den Niveau-Ausgleich der Achslinien zu unterstützen,
wurden überall abgeschrägte Kanthölzer an die Fahrbahnbegrenzungen gelegt.

Die andere Zugmaschine verrät es: Die Fahrrichtung des langen Gespanns musste zwischendurch an einer Engstelle wieder gedreht werden.

Der kürzere Anhänger konnte hier die Verkehrsinsel einfach überfahren.

Obwohl der Abstand zum Boden teilweise recht dünn wurde.

Dann hielt der Konvoi plötzlich.

Und kurze Zeit später konnte man die Ursache erkennen:
Eine zu niedrige Stromleitung musste abgeschaltet, geerdet und angehoben werden.

Nun ging es linksrum auf die B402, für das kürzere Gespann kein Problem.

Der längere Transport musste zuerst in die gegenüberliegende Straße einfahren, ...

... um dann wieder eine Zugmaschine auf der anderen Seite angekuppelt zu bekommen.

So konnte nun rechts abgebogen werden, da hier der Kreuzungsbereich viel weitläufiger war.

Gut zu erkennen, wie weit die Bäume links im Bild an die Straße heranreichten. Von hier kam der Transport ursprünglich und hätte die Abzweigung nie direkt meistern können.

Die Einfahrt in die Abzweigung wurde dann aber zur ungewollten Engstelle.

Auch wenn hier alles passend aussah, schwenkte das Heck zu weit aus und eine große Verkehrsleittafel musste demontiert werden, bevor es weiter gehen konnte.

Die Einfahrt in den Meppener Hafen haben wir nicht mehr abgewartet,
da die Entladung erst am nächsten Tag erfolgen sollte.
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