Veröffentlicht am 21.07.2023
Baujahr:
ab 2021
Motorart:
Allradantrieb (4x4), vier Elektromotoren treiben jedes Rad einzeln an.
Radstand 2745 mm
Leistung:
1914 PS / 1407 KW
maximales Drehmoment:
2360 Newtonmeter
Bechleunigung von 0 auf 100 km/h:
1.85 Sekunden
Höchstgeschwindigkeit:
412 km/h
Bereifung vorn:
275 / 35 R 20
Bereifung hinten:
315 / 35 R 20
Angetriebene Achsen:
Vier Elektromotoren treiben jedes Rad einzeln an:
Elektromotor 1 Vorderachse, quer, Leistung 299 PS, Drehmoment 280 Nm
Elektromotor 2 Vorderachse, quer, Leistung 299 PS, Drehmoment 280 Nm
Elektromotor 3 Hinterachse, quer, Leistung 653 PS, Drehmoment 900 Nm
Elektromotor 4 Hinterachse, quer, Leistung 653 PS, Drehmoment 900 Nm
Bremsanlage:
belüftete Scheiben mit 390 mm Durchmesser
Leergewicht:
2150 Kilogramm
Besonderheiten:
Brutto-Batteriekapazität: 120 kWh
Batteriespannung: 730 V
Batteriespeichertechnologie: Lithium-Ionen (Li-Ion) im zentralen Tunnel hinter der Rückwand der Passagierkabine
Rekuperationsleistung: 300 kW
Abmessungen:
(L x B x H): 4750 x 1986 x 1208 mm
Fotos: photo gawid "Elchshot"

Während ich am Sonntag, dem 16. Juli 2023, die Fotos für diesen Bericht bearbeitete, entdeckte ich im Augenwinkel beim Blick auf den "Livestream vom Goodwood Festival of Speed" eben genau diesen Flitzer beim Start auf die Tour durch den Park.

Nur kurz zuvor waren sogar zwei Flitzer mit identischer die Lackierung rund um den Nürburgring unterwegs.

Der Sensor auf der Front fehlte bei der britischen Kultveranstaltung allerdings.

Der elektrische Vortrieb entwickelt unglaubliche Kräfte, so ist der Sprint auf 100 km/h in nur 1,82 Sekunden erledigt.

Für eine kurze Zeit konnte sich der Rimac Nevera rühmen, die Bestzeit für den Sprint aus dem Stand auf 400 km/h und dann wieder anzuhalten mit einer Gesamtzeit von nur 29,94 Sekunden zu halten.

Nur wenige Wochen legte Koenigsegg mit einem Regera nach und holte die Krone wieder zurück.

Und nun bastelte ich am 16. Juli 2023 genau dieses Update, während ich den Livestream aus Goodwood schaute.

Ich war also live dabei, als der Rimac Nevera beim "Goodwood Festival of Speed hillclimb" den Jahresrekord für rein elektrisch angetriebene Serienfahrzeuge mit einer Zeit von 49,32 Sekunden einheimste
.

Die Fotos für dieses Update entstanden rund vier Wochen zuvor am Nürburgring.

Die beiden Allradler waren durch die Position der "130" auf der Front leicht auseinander zu halten.

Für die zahlungskräftige Kundschaft werden 150 Exemplare im Werk nahe Zagreb gebaut.

Zwei Motoren an der Vorderachse liefern jeweils 299 PS mit 280 Nm.

Auch an der Hinterachse hat jedes Rad einen eigenen Motor, diesmal mit 653 PS und 900 Nm Drehmoment.

Für alle die es lieber in klassischen Werten mögen, sei erwähnt, dass dies insgesamt 1914 PS entspricht.

Über Kardanwellen und Differentiale wäre das maximal mögliche Drehmoment von 2360 Nm überhaupt nicht auf die Sraße zu bringen.

Logischerweise erreicht man bei intensiver Ausnutzung der Kraftreserven keine Entfernungsrekorde.

Das Gefühl des spontanen "Sitzpressings" macht auch viel mehr Spaß als 400 Kilometer mit 80 Sachen dahinzuschleichen
.

Es dürfte vermutlich die Vorstellung eines jeden Sportwagenfans übersteigen, wie über 1900 PS mit optimaler Kraftverteilung auf die Insassen wirken.

Und trotzdem dürfte jeder Sportwagenfan nur zu gern mal die Wucht des kroatischen Kraftpakets erleben wollen.

Zu Zeiten der Jahrtausendwende galt eine Zeit von rund 2,8 Sekunden für den 100er-Sprint als bestmöglicher Wert.

Durch immer bessere Reifenmischungen, bessere Aerodynamik und die viel schnellere, flexible Kraftverteilung des elektrischen Allradantriebs, die maximalen Vortrieb immer nahe der Schlupfgrenze ermöglicht, konnten viele Zehntel gefunden werden.

Man darf nicht unterschätzen, dass die Elektromotoren die Befehle aus dem Vortriebscomputer in Sekundenbruchteilen auf´s Genaueste umsetzen können.

Jeder Verbrennerantrieb braucht halt einige Zeit, um die geforderte Leistung abzuliefern, von der individuellen Verteilung der Kraft auf die vier Räder ganz zu schweigen.

Bei ausreichender Länge der freien Piste ist erst bei 412 Stundenkilometern das Maximum erreicht.

Wenn der Fahrer "verbrauchsoptimiert" fährt, sollen sogar über 500 km Reichweite mit einer Akkuladung machbar sein.

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