Veröffentlicht am 02.03.2018
Fotos: photo gawid "Elchshot"

Im Februar 2018 teste BMW nicht nur im hohen Norden sondern auch im Süden den kommenden X5 auf Herz und Nieren.

Die große und dominante Doppelniere springt sofort ins Auge, bleibt zu hoffen, dass es nicht ähnlich gruselig endet, wie bei Audi mit dem überproportionierten Grill an der Front, der alle Modelle gleich aussehen langweilig lässt.

Der Einstiegspreis dürfte auch für den Neuen bei knapp unter 60.000,- Euro liegen, auch wenn wohl fast alle ausgelieferten X5 eher mit einer 7 oder größer in der Summenzeile der Rechnung quittiert werden.

Die Benziner-Motorenpalette wird Vier-, Sechs- und Achtzylinder umfassen und auch mit Elektrounterstützung erhältlich sein.

Skandal in oder her, logischerweise wird es weiterhin Selbstzünder geben, vermutlich so ausgerüstet, dass diese den aktuellen gesetzlichen Vorgaben entsprechen, wenn man auf der Straße damit fährt.

Technisch machbar ist es ja schon länger, man muss eben nur diese auch einsetzen.

Am Gesamteindruck ändert sich im Vergleich zum Vorgänger, der seit 2013 gebaut wurde, nur wenig.

Die Rückleuchten dürften das sicherste Merkmal zur Unterscheidung sein.

Hier kann man gut die seitliche Beplankung durch die Tarnung erkennen, die eine Sicke unterhalb der Griffe verdecken soll.

Am Tankdeckel, der nicht verkleidet werden kann, verrät die Linienführung.


Wesentlich häufiger wird aber vermutlich der ganz große und leistungsstarke Diesel für guten Vortrieb sorgen.

Im Vorgänger X5 M 50d standen dem Fahrer bis zu 381 PS aus einem dreifach aufgeladenen V6-Motor bereit.

Trotz mehr Assistenzsystemen und Ausstattungsdetails soll das Gewicht reduziert werden.

Ein Materialmix aus Aluminium, Magnesium und Carbon macht den X5 leichter, allerdings auch teurer in der Herstellung.

Gebaut wird der neue X5 weiterhin bei BMW US Manufacturing Company in Greer (South Carolina / USA).

Für Sparfüchse wird es wohl weiterhin Einstiegmodelle mit Diesel und Hinterrad-Antrieb geben.

Kurz vor der Onlinestellung dieser Seite kamen noch zwei weitere Erlkönige vor die Kamera.

Etwas dezenter in der Tarnung, allerdings muss man schon genau hinsehen.

Vorallem die Rückseite lohnt sich.

Hier fehlt an entscheidenden Stellen etwas Folie.

Die Rückleuchten sind nicht mehr komplett versteckt und könnten schon von späteren Serienmodell stammen.

Die Formgebung wäre allerdings eine komplett neue, denn bisher setzte man auf rote Linien und Flächen.

Aber es wäre doch mal an der Zeit, dem altvertrauten Look nicht wieder nur eine weitere dezente Auffrischung zu verpassen.

Die Markteinführung könnte im Herbst 2018 anstehen.
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