Veröffentlicht am 04.02.2022

Irgendwann hat (fast) alles mal ein Ende und genau dieses seht jetzt endgültig dem V12-BiTurbo von BMW bevor.

Schon seit Ende 2020 ist dieser Motor in Europa und damit auch in Deutschland nicht mehr in einem neuen Siebener bestellbar.

Für die USA sieht die Sache ganz anders aus, denn der Otto-Partikelfilter ist für eine Neuwagenzulassung nicht zwingend erforderlich.

Das BMW Laserlicht dürfte bei diesem Sondermodell in der Aufpreisliste vermutlich nicht auftauchen.

Bei einem Basispreis von rund 200.000,- US-Dollar liefert sogar BMW ein gute Grundausstattung
.

BMW Individual stellt eine extrem limitierte Sonderedition des 760 iL auf die vier angetrieben Räder, die es in sich hat.

Für dem amerikanischen Markt werden ganze 12 Exemplare gefertigt, und der gesamte Rest des Planeten geht leer aus.

Und Bestellen ist nicht einfach, denn BMW wählt die potentiellen Käufer anhand eigener Kundenlisten selbst aus!

Wer also bisher nicht kontaktiert wurde und sich zu einem spontanen "Ja, ich will!" hinreissen ließ, wird keinen bekommen.

Allerdings gab es danach weitere Fragen zu beantworten, denn immerhin stehen über 80 Farben aus dem BMW Individual Programm zur Auswahl und wie man sieht, ist sogar BiColor möglich.

Im Innenraum wird in dieser Luxusklasse fast immer auf helles Leder gesetzt.

Das große Glasdach bietet frei Sicht gen Himmel und erhellt den Innenraum zusätzlich.

Erbsenzähler werden jetzt die fehlende Pinstripes auf den Türgriffen bemängeln und irgendwie kann ich das nachvollziehen, aber Mercedes hat dieses Problem wesentlich geschickter gelöst.
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Wer Einblicke in den Innenraum vermisst, sollte sich dieses Testfahrzeug der gleichen Serie von 2016 anschauen, denn gerade für die Fondpassagiere hat sich optisch nur wenig geändert.
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Wem das nicht gefällt, der kann aus vielen anderen Farben des Merino-Leders wählen.

Damit man zwischendurch nicht vergisst, welchen Siebener man in der Garage suchen muss, erhält der Käufer ein Modell für den Schreibtisch. Farbgebung und Fahrgestellnummer entsprechen natürlich dem gekauften fahrbaren Untersatz.

Dezente Hinweise auf den Antrieb gehören natürlich zum guten Ton.

Der 6,6 Liter V12 unter der Fronthaube kommt durch die doppelte Turboaufladung auf satte 609 PS.

Der Sprint auf 100 Sachen ist nach nur 3,6 Sekunden gemeistert.

Die Historie der verlängerten Limousinen mit der Möglichkeit mit Chauffeur ans Ziel zu gelangen ist nicht neu. Schon im Jahre 2000 erwischte ich diesen 750 iL auf dem Weg in die USA.
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Damals gab es ab Werk sogar noch mehr Platz für die Passagiere im Fond Bei diesem 750 in Extra-Langversion wurden dem Fahrzeug knappe 40 Zentimeter spendiert.
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Eine 8-Gang-ZF-Automatik liefert die Kraft an alle vier Räder.

Laut BMW sollen die letzten 12 Exemplare erst im Juni 2022 gebaut werden, aber dieser stand schon zum Jahreswende 2021 zur Verschiffung im Bremerhavener Hafen bereit.

Auch wenn die Kleinstserie längst verkauft ist, wird man diese trotzdem bestimmt gern auf einer Messe in den USA präsentieren.

Könnte also gut sein, dass es sich hier um das Showcar handelt, welches später ins eigene BMW Museum wandert.

Jedenfalls tragen alle normalen 760er auf der rechten Seite des Heckdeckels nicht das V12-Logo.

Spätestens im Sommer 2022 wissen wir mehr.

Und mit der markanten Farbgebung wird sich dieser V12 nicht auf ewig verstecken können
.

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