Veröffentlicht am 14.02.2003

Am 10.2.2003 werden an der Abfahrt Moorburg der A7 um etwa 21 Uhr einige Fahrbahnen abgesperrt und der Mittelstreifen mit Platten ausgelegt. Das Team von Knaack hat aber Zeit bis kurz vor Mitternacht.

Kurz vor 0 Uhr kann das lange Gespann die Autobahn verlassen, nachdem auf dem Standstreifen die Schub-Maschine abgekuppelt wurde.

Das Raffinerieteil ist leider so lang, daß es selbst hier nicht ganz auf das Bild passt. Der gesamte Kreuzungsbereich ist weiträuming abgesperrt, sehr zum Verdruß der vielen Tanklasterfahrer, die hier Nachts unterwegs sind, um die Tankstellen im Norden zu versorgen.


Bei "engen" Kurven reicht der Mittelteil schnell weit in die Landschaft hinein. Das obere Bild zeigt die Kreuzung, das Bild links die Probleme mit den Schildern am rechten Fahrbahnrand der Autobahnausfahrt.^

Und so sieht der Blick von hinten auf das Geschehen aus.

Doch die ausladende Kolonne bedarf an Ampeln und Lichtmasten besonderer Beobachtung.

Die Einfahrt zum Moorburger Deich wurde auch wieder rückwärts genommen. Wer die Ecke kennt, wird bemerken, daß es jetzt ein etwa 3 Kilometer langes Stück im Rückwärtsgang genommen wird.
Auf diesem Teilstück liegt auch die Brücke, die beim Generator-Transport im September 2002 demontiert werden musste.

Auch hier sind wieder Verkehrsinseln am Ende der langen Straße. Wir sind jetzt kurz vor der Kattwykbrücke (übrigens war bei der Anlieferung des Hubelements eben dieser Brücke mit rund 100 Metern Länge auch der Kollege am Nachläufer dabei).

Die Zufahrt zum Raffineriegelände kann nicht so befahren werden, also geht es sogar mal wieder vorwärts weiter ... es werden knapp 150 Meter werden.


Wieder das bekannte Spiel, es geht über Mittelstreifen an Lichtmasten und Ampeln vorbei.
Auch hier hat das Team von Knaack schon die notwendigen Vorbereitungen erledigt.

Die Kantsteine sind an den Seiten mit Holzbohlen für problemloses Befahren umlegt.

Der Nachläufer wird exakt geführt, per Funk wird der Fahrer dabei durchgehend informiert.


Auch hier ist es durch die gute Planung kein Problem, das lange Gespann recht zügig in die richtige Richtung zu bringen.

Immer wieder geht es im Slalom zwischen Masten hindurch.
Anbei noch einige Zahlen zu diesem Transport, der auf der Autobahn mit einem Schub-LKW gefahren wurde. Angemeldet wurden folgende Daten:
Länge insgesamt: 73 Meter
Breite: 4,3 Meter
Höhe: 4,4 Meter
Gewicht: 167,3 Tonnen

Ab hier sind es nur noch einige hundert Meter.

Die Zufahrt zum "Hintereingang" der Raffinerie ist nur über diese recht schmale Kopfstein- pflasterstraße möglich. Nach den letzten Metern ist erstmal Nachtruhe angesagt, das Raffineriegelände wird erst bei Tageslicht zum Abladen befahren.
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