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Hub des U11 im Hafen von Burgstaaken / Fehmarn

Veröffentlicht am 06.05.2005

Ein U-Boot als Touristenattraktion

(c) www.hadel.net

In den frühen Morgenstunden war es noch friedlich und ruhig im Hafen von Burgstaaken auf Fehmarn, doch die nötigen Vorbereitungen waren schon gemacht.

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Seit dem 14.4.2005 lag das U-Boot "U11" bereits im Kommunalhafen Burgstaaken. Es wurde mit den Schleppern "Watergeus" und "Goliath" aus Wilhelmshaven herübergezogen.

Dabei ging es zum Schluß einmal rund um Fehmarn, denn unterhalb der Fehmarnsund-Brücke reichte der Tiefgang nicht für eine Durchfahrt aus.

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Für den Hub waren bereits sogenannte "Heißaugen" eingeschweißt worden,
an denen später die Schäkel angeschlagen werden sollten.

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Das U-Boot war mit einem Gesamtgewicht von rund 560 Tonnen veranschlagt worden, doch gerade bei älteren Lasten ist diese Angabe eher eine grobe Schätzung.

Für diesen Hub waren eine Liebherr LR1400/2 von Ulferts & Wittrock, sowie ein Demag CC2800 von Bracht angereist. Beide sollten mit reichlich Schwebeballast bestückt werden.

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Dann fuhr der Demag CC2800 an die Hafenkante.

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Ein Faun ATF 120-5 hob einige Kollegen zum Anschlagen auf das U-Boot.

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Die Heißaugen wurden im Hafen von Burgstaaken in das 1968 gebaute U11 geschweißt.

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Dann wurde die Fahrtstrecke des Demag-Krans nochmals genau vermessen.
Ganz links im Bild ein Kamerateam von "Welt der Wunder" für RTL2.

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Der vorbereitete Schwebeballast (260 to) für den Liebherr LR 1400/2 von Ulferts& Wittrock.

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Dann wurde der Schwebeballast für den Bracht-Kran vorbereitet.

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Zeitgleich wurden die notwendigen Gewichte an der LR 1400/2 angeschlagen.

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Vor dem Hub wurde noch ein Foto mit dem Investor und anderen Beteiligten
für die Presse gemacht.

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Bis zum Mittag hatten sich rund 1000 Schaulustige eingefunden.

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Plötzlich wurden die Motorengeräusche lauter und die Seile spannten sich.
Das U-Boot wurde langsam aus dem Wasser gehoben.

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Aufgrund der Doppelhüllen-Bauweise musste der Hub sehr langsam durchgeführt werden,
damit das Wasser ablaufen konnte.

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Hier konnte man gut erkennen, wie das U-Boot sich langsam entleerte.

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Als die Last komplett in der Luft hing, wurde der Schwebeballast des Liebherr LR 1400/2 um 40 Tonnen reduziert, da "U11" leichter als erwartet war.

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Rund 520 Tonnen waren trotzdem noch eine imposante Last für den Tandemhub.

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Der Demag CC 2800 Raupenkran musste nun langsam zurück fahren,
während der Liebherr-Kran nur vorsichtig mitschwenkte.

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Zur Sicherheit wurde nochmals geprüft, ob die Höhe ausreichend war.

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Dann begann die Fahrt des Demag-Krans, während genauestens durchgehend per Laser geprüft wurde, ob die Richtung stimmte.

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Das 45,8 Meter lange U-Boot soll ab Juli 2005 als Touristenattraktion dienen.

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Dann erreichte "U11" langsam den letzten Liegeplatz.

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Auf zwei Betonsockeln sollte das U-Boot abgesetzt werden. Die seitlichen Abstützungen
lagen schon bereit, wurden aber erst später montiert.

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Nochmals die von Ulferts&Wittrock eingesetzte Liebherr LR 1400/2.

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Als das U-Boot abgesetzt war, konnte auch der Schwebeballast wieder auf den Boden zurück.

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Um den Besucherstrom sicher durch "U11" zu lenken, werden vorn und hinten seitlich Türen eingeschweißt, so wie dies auch bei anderen Ausstellungs-U-Booten gemacht wurde.

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