Veröffentlicht am 29.02.2008

Wenn in der Nacht große Kolonnen bereits verladen auf Anhängern bereit stehen,
weiß jeder Interessierte, daß es nicht mehr so lange dauern kann.

Entdeckt man auch die Begleitfahrzeuge in der Nähe, muss es bald losgehen.

Und so traf folgerichtig gegen 6 Uhr morgens die Polizei zur Abnahme des anstehenden Transports in Flechum auf dem Gelände von Air System Barlage ein.

Etwas später setzten sich die Fahrzeuge an einem Sommersonntag im Juli 2006 in Bewegung.

Mit einem Gewicht von 251 Tonnen machte sich das schwere Teil als erstes auf den Weg.

Auf Drehschemeln wurde die Kolonne vorne auf 16, hinten auf 15 Achslinien gelagert.

Zwischen den Transporten fuhr eine weitere Zugmaschine ohne Ladung.

Auf 20 Achslinien folgte dann die kleinere Kolonne.

Die Zufahrt auf die B213 verlief durch die weiträumige Absperrung der Polizei ohne Probleme.

Für den langen Anhänger sah es hier schon ganz anders aus.

Nur durch die ausgelegten Stahlplatten war hier die Fahrzeuglänge von rund 32 Metern plus Zugmaschine durch die rechtwinkelige Ausfahrt zu bewegen.

Durch die Routine der Fahrer und Einweiser verlief jedoch alles problemlos.

Von nun an konnte erstmal zügiger gefahren werden.

Eine Verkehrsinsel erforderte dann wieder erhöhte Aufmerksamkeit des Teams.

Hier musste auf die breitere Gegenfahrbahn mit zwei Fahrspuren gewechselt werden.

Kurz vor Haselünne hieß es dann "rechts abbiegen".

Diese Ausfahrten sind normalerweise recht großzügig ausgelegt.

Doch bei einer Ladung von 52 Metern Länge sah alles reichlich eng aus.

Der Fahrer des Nachläufers musste hier schon die volle Breite der Straße ausnutzen.

Trotzdem durfte der Scheitelpunkt der Abzweigung mit Schildern auf beiden Seiten nicht aus dem Blick verloren werden.

Hier gestaltete sich alles für den rund 20 Meter kürzeren Transport viel einfacher.

Vielleicht sah es auch nur so einfach aus, weil das Team gut eingespielt war.

Und dann kamen Brücken, naja nicht wirklich
.

Denn bei einem Ladungsdurchmesser von 5,8 Metern mussten diese umfahren werden.

Nun ging es über die L65 Richtung Lähden weiter.

Auch hier sorgten die Zufahrten dafür, daß es nicht langweilig wurde.

Besonders der lange Anhänger erforderte den genauen Blick in die Rückspiegel.
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