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Liebherr LTC 1050-3.1 montiert restaurierte Glocke in Kathedrale La Seu Vella

Veröffentlicht am 19.12.2022

Liebherr LTC 1050-3.1 montiert restaurierte Glocke in Kathedrale La Seu Vella

Liebherr LTC 1050-3.1 montiert restaurierte Glocke in Kathedrale La Seu Vella

cranes   /   19.12.2022 10:02   /  A+ | a-
Sie läutet wieder. Vor acht Jahren wurde Mònica, eine der beiden Original-Glocken aus dem 15. Jahrhundert der Kathedrale La Seu Vella in Lérida (Katalonien), abgebaut, um in der Spezialwerkstatt Grassmayr in Innsbruck (Österreich) restauriert zu werden. Ein Liebherr-Kompaktkran LTC 1050-3.1 der spanischen Kranfirma Grúas Minguella hob sie nun an ihren alten Platz zurück.
Ehingen (Donau) (Deutschland), 19. Dezember 2022 – Den Auftrag, die restaurierte Glocke wieder an ihren ursprünglichen Platz zu montieren, erhielt der Kranspezialist Grúas Minguella aus Lérida. Ein Liebherr-Mobilkran LTC 1050-3.1 des Unternehmens übernahm die diffizile Aufgabe: Er hob die 1,5 Tonnen schwere Glocke auf 40 Meter Höhe bei einer Ausladung von 15 Metern. Sie ist ein wesentlicher Teil des Glockenturms der Kathedrale von Lérida und stellt auch ein historisches Erbe von „La Seu Vella“ dar.

Herausforderung Arbeitsweg
„Eine der großen Herausforderungen bei diesem Manöver war die Zufahrt des Krans zum Arbeitsplatz. Denn um auf die Baustelle zu gelangen, musste der LTC 1050-3.1 zwei lediglich drei Meter hohe Steinbögen durchfahren, die extrem wenig Platz bieten", sagt Tomás Minguella, Geschäftsführer von Grúas Minguella. Der Liebherr-Kompaktkran LTC 1050-3.1 war aufgrund seiner geringen Abmessungen, insbesondere in Bezug auf seine Höhe und Wendigkeit, eine gute Wahl für die Durchführung der Arbeiten. „Um ein Höchstmaß an Sicherheit aufgrund des historischen Werts der Glocke Mònica zu gewährleisten, haben wir für eine Simulation des Hubes im Vorfeld durchgeführt und einen speziellen Hebeplan ausgearbeitet", so Minguella weiter.

528 Jahre daheim – Rückkehr nach acht Jahren
Am 7. Mai 2014 verließ Mònica zum ersten Mal seit ihrer Einsetzung im Jahr 1486 ihren Standort. Da sie einen Riss aufwies, der zum Bruch hätte führen können, reiste sie zur Reparatur in die Grassmayr-Werkstatt nach Innsbruck (Österreich). Erst acht Jahre später kehrte sie aufgrund verschiedener bürokratischer Hindernisse – die Glocke steht unter Denkmalschutz – an die Spitze des Glockenturms zurück. „Für Grúas Minguella war es eine große Ehre, diese Aktion unterstützen zu dürfen, denn so konnten wir einen Beitrag zur Geschichte und Entwicklung unserer Region leisten", schließt Tomás Minguella.